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1.Damen 2008/2009


Trainerteam: Yalcin Karaoglan, Karsten Binder
Klasse: Regionalliga Nordost
Aufgebot
Tor:
Miriam Birk, Cornelia Widdua, Ninja Mohammed
Abwehr: Pamela Kleinert, Andrea Majdandzic, Christin Schulz, Jennifer Waldow, Marijke Bratzke, Carmen Bartels, Claudia Mann
Mittelfeld: Michéle Hon, Nadine Kuhla, Janina Müller, Viola Paschke, Kristin Schauer, Marie Stiller, Katharina Mücher
Angriff: Susanne Damrow, Tina Reimann, Anja Reinsdorf, Yvonne Schilling, Natalie Durner, Gonca Savran
Betreuung: Birgit Reinsdorf
Team-Manager: Thomas Widdua



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Spielberichte:
BSV Grün-Weiß Neukölln 1950 0:4 (0:0) Magdeburger FFC

GWN: Fischer - Müller, Kleinert, Majdandzic (69. Damrow) - Stiller, Paschke, Reinsdorf (69. Bratzke) , Kuhla, Schauer - Waldow (58. Kocabiyikoglu), Duner.

FFC: Schult - Vogelhuber (72. Kühnel), Roeloffs, Krakowski (72. Juler), Schuster, Schwabe (61. Mücke), Stübing, Beinroth, Wollfahrt, Rähse, Klemme.

SR: Städter - Heinrich, Sommermeier

Strafen: Gelb für Duner (34., F), Damrow (87., F), Beinroth (85., F) - Gelb/Rot für Duner (65., F)

Tore: 0:1 Schuster (45.), 0:2 Krakowski (60.), 0:3, 0:4 Schuster (69., 87.)

Wie soll eine Spielbeschreibung nach einem solchen Spiel aussehen? Soll man das Positive in den Vordergrund stellen, oder gehören die Fehler laut angeprangert? Die Grün-Weißen begannen das Spiel recht defensiv, wohl wissend, daß der Gast besonders in der Offensive seine Stärken auszuspielen versuchte. So ergab sich eine optische Überzahl der in rot-schwarz gekleideten Elbestädter, die jedoch bis auf zwei Distanzschüsse nicht viel aus der Überlegenheit machten. Die erste wirkliche Torchance hatte die für die Neuköllnerinnen debütierende Natalie Duner, als die aus halbrechter Position am Strafraum abzog und Keeperin Almuth Schult zur Glanzparade zwang (31.). Grün-Weiß nötigte die Magdeburgerinnen zu meist langen Bälle, die durch die aufgerückte Abwehr meist in den Armen von Torhüterin Tanja Fischer landeten. Wenn die Gäste sich mal bis zum Strafraum durchspielten, war Tanja Fischer heute sehr gut aufgelegt und verhinderte einen Rückstand.

Als sich alle schon mit dem Pausentee beschäftigten, gab es noch einen Abschlag von Almuth Schult, welcher vielleicht nicht ganz regelkonform mit dem Kopf verlängert wurde, doch Marie Stiller hatte gefühlte 30 Minuten Zeit diesen Ball in alle Richtungen zu klären, vertändelt jedoch gegen Dania Schuster, die Torhüterin Fischer aus Nahdistanz keine Abwehrchance ließ (45.).

Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild, nur mehrten sich jetzt die Chancen der Gäste, die jedoch zunächst noch jedes Mal in Tanja Fischer ihren Meister fanden. Nach einer Stunde Spielzeit und einem Freistoßpfiff, der recht ordentlich leitenden Nadine Städter stellten die Hauptstadttöchter das Fußballspielen für Sekunden ein und so entging ihnen ein schnell ausgeführter Freistoß (welches nicht der erste seiner Art war), so daß Melissa Krakowski auf halblinks auf die Reise geschickt wurde und weder Janina Müller noch Tanja Fischer das 0:2 verhindern konnten (60.)

Wenn das nicht der Genickbruch im Spiel der Grün-Weißen war, dann folgte dieser nur fünf Minuten später. Kurz vor der Außenlinie foulte die zuvor schon verwarnte Natalie Duner ihre Gegenspielerin etwas übermotiviert, so daß die Unparteiische die Debütantin vorzeit zum Duschen schickte (65.). Auch wenn man den Hauptstadttöchtern nicht unbedingt anmerkte, daß sie nun in Unterzahl agierten, so spielten die Magdeburgerinnen nun befreiter auf und nutzten schon weitere vier Minuten später den nächsten Aussetzer bei den ganz in grün gekleideten Gastgeberinnen. Ein Freistoß aus gut 25 Metern konnte Tanja Fischer nur seitlich abwehren, doch dort stand keine "Grüne" sondern nur Dania Schuster, die zum 0:3 einschob (69.)Nun schaltete Magdeburg einen Gang zurück und Neukölln kam trotz Unterzahl besser ins Spiel, ohne die ganz große Gefahr für das FFC-Tor auszustrahlen. Den Schlußpunkt setzte abermals Dania Schuster mit ihrem dritten Treffer, als sie der eingewechselten Susanne Damrow weglief und aus zwölf Metern zum 0:4 Endstand vollendete (87.).

Die Hauptstadttöchter stehen nach dem letzten Spiel des Jahres weiterhin nicht auf einem Abstiegsplatz, und müssen nun in den zehn verbleibenden Spielen etwas cleverer werden und leichte vermeitbare Fehler abstellen, so dürften die fehlenden Punkte zum Klassenerhalt erreicht werden.

BSV Grün-Weiß Neukölln 1950 2:1 (2:1) FSV 02 Schwerin

GWN: Birk - Bratzke, Müller, Majdandzic - Stiller, Kuhla, Paschke (18. Hon (84. Reinsdorf)), Schauer - Damrow (48. Waldow), Kocabiyikoglu, Fink.

FSV: Settgast - Gillmeister, Erdner, Richter, Baatz, Schmallowsky, Delzeit (81. Dorittke), Schramm, Passow, Buck (66. Froese), Strelow.

SR: Rother - Schütt, Katerji (alle Berliner FV)

Strafen: Gelb für Richter (25., F)

Tore: 1:0 Paschke (3.), 2:0 Stiller (21.), 2:1 Schramm (37.)

Außenstehende werden sagen: „Pflichtaufgabe erfüllt und gewonnen“, aber wer dabei war weiß, dass uns Schwerin das sehr schwer gemacht hat.

Es fing super an, wir gingen in der 3. Minute durch Viola Paschke, nach sehr guter Vorarbeit von Kathrin Fink mit 1:0 in Führung. Unsere Mannschaft machte den Eindruck, dass sie weiß worum es hier ging in diesem „6-Punkte-Spiel“. Um den Klassenerhalt machten wir richtig Druck und versuchten Schwerin von Anfang an zu beherrschen so dass keine Hoffnung für den Gegner aufkeimen konnte, dass sie hier die ersten drei Punkte mitnehmen. Wir drängten auf den zweiten Treffer der uns wieder durch eine schön hereingetretene Ecke von Fink in der 21. Minute durch Marie Stiller gelang. Ich dachte mir so jetzt ist der Bann gebrochen wir konnten endlich eine Druckphase die wir hatten erfolgreich abschließen. Jetzt wurde deutlich wie wichtig die Vorbereitung ist und wie lange man von dieser Vorbereitung zehrt den man merkte uns an, dass wir konditionell sehr rapide nachließen und somit immer wieder Fehler machten die der Gegner diesmal nicht verwerten konnte. Bis zur 37. Minute wo ein Abstimmungsfehler in der Abwehr (Ballverlust von Stiller) und unsrer Torfrau den Anschlusstreffer durch Schramm brachte die wie im Hinspiel auch eine sehr gute Partie spielte und immer brandgefährlich war, aber in Kuhla eine sehr guten Gegenpart hatte. Das Gleiche galt für Andrea Majdandzic die ihr erstes Spiel für die 1. Frauen von Anfang machte und dabei überzeugte. Da sieht man das Fleiß belohnt wird. 

Die zweite Halbzeit fing an, wie die Erste. Wir machten Druck und versuchten die Vorentscheidung zu erzielen und Schwerin war immer brandgefährlich mit ihren Kontern. Miriam Birk hielt mehrfach die Führung fest, man ackerte, man rackerte und die Mannschaft belohnte sich endlich mal und fuhr die drei Punkte ein. Aber man sieht einfach wieder mal, dass eine gute Vorbereitung und hohe Trainingsbeteiligung notwendig ist um in der Regionalliga zu bestehen.

Ich hoffe, dass es ein Signal an unsere Frauen ist, dass die Vorbereitung und das Training in der Rückrunde ernster genommen wird als in der Vorrunde, den um das Ziel – Klassenerhalt - zu realisieren brauchen wir jede Spielerin, die sollten auch fit sein, denn das sind wir schon lange nicht. Jetzt heißt es noch einmal zusammenreissen und alle Kräfte sammeln gegen Magdeburg, die zu uns reisen um die Tabellenführung zu erspielen. Vielleicht können wir sie ärgern und Lichterfelde die Herbstmeisterschafft zu Weihnachten schenken.
BSV Grün-Weiß Neukölln 1950    0:3 (0:2)    1. FC Lübars 1962

GWN: Birk - Bratzke, Müller, Kleinert (46. Damrow) - Stiller, Paschke, Kuhla, Schauer, Hon - Waldow (58. Kocabiyikoglu), Reinsdorf (46. Schilling)

FCL: Lorenz - Kunert, Reitzig, Merkle, Lorenz, Wölky, Schumann (65. Kelm), Bienert (59. Regäsel), Graubner, Pieper (75. Tiede), Breyer

SR: Lotz - Schultz, Müller

Strafen: Gelb für Bratzke (84., F), Müller (86., F), Hon (90., F)

Zuschauer: 128

Tore: 0:1 Bienert (7.), 0:2 Pieper (40.), 0:3 Pieper (66.)

Die Vorgabe an das Team war, Lübars möglichst schon im Spielaufbau zu stören und nicht zu tief zu stehen. Dies konnte in den Anfangsminuten nicht umgesetzt werden. Angriff auf Angriff rollte auf unser Tor zu - In der 7. Spielminute nutzte Stefanie Bienert ihre Chance zum 0:1. Miriam Birk lief auf die durchgebrochene Stürmerin zu, welche sie clever überlobte.

Zwischen der 20. und 35. Spielminute klappte die Umsetzung der Taktik und Lübars konnte "unter Kontrolle" gehalten werden. Leider ging von unserer Mannschaft kaum Gefahr für das Gästetor aus. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit erlaubten wir den Gästen jedoch wieder vielzuviel. Folgerichtig kam Aileen Pieper aus gut dreizehn Metern frei zum Abschluß, welcher im langen Eck unhaltbar für die Schlußfrau einschlug (40.).

Nach der Pause wechselte das Trainerteam zunächst zweimal und wenig später auch das drittemal aus. Sicherlich war das auf Grund des nun "Zusehen müssens" recht riskant, brachte jedoch den erhofften Erfolg, daß unser Team nun besser ins Spiel kam und wir hielten den Gegner von unserem Tor größtenteils fern. Auch wir erspielten uns nun aussichtsreiche Möglichkeiten und Torchancen, welche aber im Abschluß nicht mit Erfolg gekrönt wurden, da entweder überhastet oder gar nicht abgeschloßen wurde, oder Torhüterin Lorenz mit tollen Paraden den Einschlag verhinderte.

Genau in diese Phase gelang Aileen Pieper mit ihrem zweiten Treffer das vorentscheidende 0:3. Hierbei leistete Miriam Birk große Mithilfe, denn den Ball wollte die Torhüterin schon aufnehmen, griff jedoch daneben und so brauchte die Stürmerin nur noch einzunetzen (66.) Eine weitere Chance für die Gäste vereitelte die Torlatte (71.).

Sicherlich spielte der Gast nach dem 3:0 nicht mehr mit 100%igem Einsatz, was auch von Trainer Jens Kohnke reklamiert wurde, doch sollte uns die zweite Halbzeit durchaus Mut machen für nächsten anstehenden Aufgaben.
Lichterfelder FC 1892    5:2 (2:1)    BSV Grün-Weiß Neukölln 1950

GWN: Birk -Bratzke (60. Reinsdorf), Müller, Waldow (46. Ilic), Kleinert - Stiller, Paschke, Schauer, Kocabiyikoglu (46. Hon) - Schilling, Kuhla.

Strafen: Gelb für Waldow

Tore: 0:1 Kuhla (17.), 1:1 (19.), 2:1 (27.), 3:1 (58., FE), 4:1 (63.), 4:2 Ilic (77.), 5:2 (82.).

Wir hatten nichts zu verlieren, schließlich spielten wir gegen den Tabellenführer, also versuchten wir gegen zu halten und so lange wie möglich kein Gegentor zu kassieren. Der LFC war nicht der zwingende Gegner der zeigte das hier der Tabellenführer spielt, eher war das für mich wie ein Abtasten. Spätestens mit dem 0:1 durch Nadine Kuhla nach Vorarbeit von Burcu Kocabiyikoglu (17.), wachte mit unserer Hilfe der LFC auf. Dem Ausgleich ging wieder ein individueller Fehler voraus und der LFC nutzte die erste Chance in der 19. Spielminute zum Ausgleich. Schon hatten wir wieder Probleme zurück ins Spiel zu finden. Die Verteidiger droschen die Bälle hinaus, wobei in der gesamten Mannschafts eine Bewegungsarmut zu erkennen war, so dass wir nie für Entlastung sorgen konnten. In der 27. Minute brachte uns wieder mal eine Standardsituation, in der wir die Zurordnung nicht einhielten, das 1:2. So plätscherte das Spiel bis zur Halbzeit.

Zur Pause mussten wir wechseln, Jenny Waldow kassierte kurz vor der Pause eine gelbe Karte, und wer Jenny kennt, weiß daß es jetzt gefährlich werden würde. Burcu Kocabiyikoglu war angeschlagen und konnte auch nicht weiter machen, also kamen Michi Hon und Nada Ilic ins Spiel. Wir stellten innerhalb der Manschafft noch einmal um und versuchte so für mehr Druck zu sorgen. Der Gegner sollte sehr früh attackiert werden, um von unserem Tor fern gehalten zu werden. Dies klappt bis zur 58. Minute, in der Kristin Schauer einen Foulstrafstoß verursachte. Miri Birk war zwar noch dran, aber es half nichts wir lagen 1:3 zurück. Nur fünf Minuten später klingelte es noch einnmal und die Heimmanschaft führte jetzt 4:1. Nada Ilic gelang in der 77. Minute das 2:4, dies nutzte wenig, denn erneut fünf Minuten später kassierten wir das 2:5 (82.).

Fazit: Man hat erkannt, daas unsere Mannschaft kämpfen kann, aber zur Zeit die Spritzigkeit und die Kraft fehlt. Deswegen heißt es jetzt das spielfreie Wochenende sinnvoll zu verbringen. Die Woche geht mit Beachvolleyball los und Mittwoch erwarte ich alle zum Training, so dass wir am Freitag auch einen freien Tag genießen können, um am Sonntag weihnachten zu feiern.


BSV Grün-Weiß Neukölln 1950    2:5 (0:2)      Hallescher FC

GWN: Birk - Waldow (84. Majdandzic), Müller, Kleinert (46. Damrow) - Stiller, Paschke, Kuhla, Schauer - Hon, Schilling, Härte (46. Kocabiyikoglu).

HFC: Herter, Gabrowitsch, Buchwald, Helling, Blume (79. Nöller), Penner, Steinbrück (79. Bein), Freund (64. Scheffler), Bönisch, Steckbauer, Lammert.

Strafen: Gelb für Gabrowitsch, Penner (beide F)

Tore: 0:1 Steckbauer (36.), 0:2 Gabrowitsch (43.), 0:3 Scheffler (77.), 0:4 Bönisch (81.), 1:4 Schilling (84.), 1:5 Steckbauer (86.), 2:5 Stiller (90.+1)

Zuschauer: 83

Das Spiel stand eigentlich unter einem guten Stern, abgesehen von den inneren Differenzen, war ein Aufwärtstrend zu erkennen, aber die Differenzen müssen einfach mal bei Seite gelegt werden und man sollte sich aufs Fußball spielen konzentrieren was uns auch im ganzen Spiel gelang. Wir fingen sehr gut an, stellten wieder um auf ein 3-1-3-3. Dies sollte den notwendigen Druck auf den Gegner ausüben und unser Offensivspiel ankurbeln unser Mittelfeld unser bestbesetzter Mannschaftsteil sollte es richten aber es kam ganz anders. Wie gesagt wir hatten das Spiel weitgehend unter Kontrolle und erarbeiteten uns in der Anfangsphase zwei 100% ige Chancen die Mareen Härte leider nicht verwerten konnte aber es machte nicht den Eindruck, dass uns das aus der Bahn wirft. Wir versuchten froh und munter weiterzuspielen aber es wurde immer weniger. Im Mittelfeld kam immer weniger zu Stande die drei Spitzen verhielten sich zunehmend passiv, das zentrale Mittelfeld war mehr in der Defensive als dem Spiel Impulse zu geben und da passierte es wieder, ein Gegentor aus heiterem Himmel, aus individuellen Fehlern herbeigeführt - naja kann mal passieren aber uns passiert es sehr oft, daran müssen wir auf jeden Fall arbeiten mit dem Gegentor stockte unser Spiel noch mehr und die Gegner die bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich keine Torchance hatten roch den Braten und bestrafte uns mit dem zweiten Treffer. Ganze 7 Minuten nach dem Ersten. Wir sehnten uns als Trainerteam die Pause herbei, dass wir uns erholen und nochmal eindringlich auf die Spieler eingehen und motivieren konnten. Das gelang uns auch gut wir kamen aus der Kabine hatten zweimal gewechselt und haben uns dadurch frischen Wind erhofft. Man fuhr Angriff nach Angriff aber ein Treffer wollte uns nicht gelingen teilweise waren wir überhastet oder haben uns nicht gut angestellt der Gegner beschränkte sich nun auf das Kontern die sehr gefährlich waren. Bis zur 77. Spielminute hatten wir auch Glück, dass die Konter nicht vernünftig abgeschlossen haben, aber wir waren auch sehr bemüht um dem Ergebnis noch eine Wende zu geben genau in der Phase machten wir wieder ein individuellen Fehler, der Jedem passieren kann, was für uns unverständlich ist das man in so einer Situation nicht noch versucht den Gegner der einen überlaufen hat noch so zu stören, dass er die Flanke nicht machen kann - nein da wird stehen geblieben und zu geguckt. Naja da war es auch passiert in der Druckphase kassierten wir das dritte Tor dann war für kurze zeit eine Auflösungserscheinung da, ganze vier Minuten später viel auch der 4. Treffer jetzt dachte jeder jetzt sind wir am Boden, aber da kam wieder die Mannschaft die wir alle sehen wollen. Sie kämpfte und schoss sogar ein Tor der Treffer kam leider zu spät. Diverse Schiedsrichterentscheidungen die nicht zu verstehen waren gaben dem Spiel den Rest aber wir haben nie aufgesteckt, so kamen wir auch noch zu unserem zweiten Treffer zuvor fiel aber der fünfte Treffer der unserer Meinung nicht hinter der Linie war, aber jetzt wird jeder sagen: Was versucht er da schön zu reden?, nichts den wer die Mädels kennt der weiß was sie können und das wir uns durch diese unnötige Niederlage nicht aus der Bahn werfen lassen. Uns fehlt einfach das Glück des Tüchtigen, aber das kommt sicher noch und man sieht auch das andere Mannschaften auch schwächeln und in dieser Liga alles möglich ist.

Eigentlich relativ gut

FFV: Franke - Antje Wagner, Gransow, Schädlich, Anja Wagner, Zweigler, Zirnsak, Jankowski, Ebert (85. Krüger), S. Buck, J. Buck (22. Gromadka).

GWN: Fischer - Bratzke, Kleinert, Müller (78. Damrow) - Stiller, Kocabiyikoglu, Schauer, Paschke - Schilling, Hon, Kuhla.

Strafen: Gelb für Bratzke (25., F), S. Buck (78., F), Krüger (89., F) - Gelb/Rot für Bratzke (71., F)

Tore: 1:0 Ebert (52.), 2:0 Zweigler (69.), 3:0 Anja Wagner (81., FE)

 Das Spiel ging für uns relativ gut an, man sah, daß die Frauen etwas bewegen wollten und der Erfolg in Jena keine Eintagsfliege war. Auch diesmal mussten wir auf so manche Stammkräfte verzichten. Mit neun gesunden und vier Angeschlagenen Spielerinnen hielten wir im ersten Durchgang das Tempo hoch und gelangten zu einigen Tormöglichkeiten, welche jedoch nicht genutzt wurden. Auch Neubrandenburg hatte so seine Möglichkeiten, doch insgesamt gewartete man den Gegner stärker.

Nach der Pause ließ man den Gegner besser ins Spiel kommen und befand man sich nachdem sich Nicole Zweigler auf der rechten Abwehrseite gegen Janina Müller und Marie Stiller durchsetzte um anschließend auf die "blank-stehende" Carola Ebert zu passen, mit 1:0 im Rückstand (52.).  Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, mit dem besseren Ende für den Bundesliga-Absteiger. Die heute den Unterschied ausmachende Nicole Zweigler vollendete aus 12 Metern zum 2:0 (69.). Wenig später als die Trainer gerade eine weitere Offensivspielerin ins Spiel bringen wollten, sah Marijke Bratzke wegen wiederholten Foulspiels die "Ampel-Karte" (71.).

Nun mußte zunächst einmal intern umgestellt werden und die Auswechselung neu überdacht werden. Doch auch das Ergebnis des "Köpfe-zusammen-stecken" wurde je unterbrochen, als Stephanie Buck an der Aussenlinie völlig übermotiviert in die Beine von Janina Müller sprang (78.). "Moppel" musste raus und wieder ging das Umgestelle in der Abwehr los. Den K.O.-Schlag mussten wir in der 81. Spielminute hinnehmen. Marie Stiller brachte die wieder einmal durchgebrochene Nicole Zweigler im Strafraum regelwidrig zu Fall. Den fälligen Strafstoss verwandelte Anja Wagner sicher ins rechte obere Torwart-Eck.

Auch in den letzten Minuten fighteten die Grün-Weißen um jeden Ball und jeden Zentimeter Rasen, so hatte Burcu Kocabiyikoglu in der 85. Spilminute noch die Chance auf den Ehrentreffer, doch ihr Schuss landete am Pfosten. Aber auch der FFV kämpfte weiter und übertrieb den Einsatz erneut, als die erst vier Minuten auf dem Feld weilende Laura Krüger ohne Chance den Ball zuspielen, mit der Sohle voraus in Torhüterin Tanja Fischer hineinflog (89.).

Wenig später beendete die sicherlich gutleitende Schiedsrichterin Siehms die Begegnung, von der man sich lediglich mehr Regelsicherheit bei der "Verabreichung" von persönlichen Strafen gewünscht hätte.

Knoten geplatzt?!?

USV: Gärtner - Winkler, Rath (76. Jahn), Pochert, Hofmann, Pohl (62. Schmitt), Ruddat, Schubert, Walther, Gotte (90. Junke), Senff.

GNW: Mohamed - Bratzke (90. Majdandzic), Müller, Kleinert - Stiller, Paschke, Schauer, Kuhla, Schilling, Reimann (46. Hon) - Kocabiyikoglu (87. Damrow)

Strafen: Gelb für Kocabiyikoglu (34., F), Gotte (73., U)

Tore: 0:1 Paschke (60.), 0:2 Hon (85.), 0:3 Schilling (88.)

Mit einer eindrucksvollen kämpferischen und spielerischen Leistung gewann unser Team gegen die Bundesligareserve des USV Jena verdient mit 3:0 (0:0). Nach schwachen Leistungen gegen den FFV Erfurt sowie gegen Gera zeigte GWN heute endlich ein anderes Auftreten auf dem Platz "An der Oberaue" in Jena. Nach taktischen Umstellungen hatte der Berliner Gast in den ersten 10 Minuten große Probleme, die agressiv Pressing spielenden Jenenserinnen vom eigenen Tor fern zu halten. In dieser Phase des Spiel wäre ein Rückstand möglich gewesen, doch eine gut haltende Mohamed und etwas Glück sicherte den "Hauptstadttöchtern" das Unentschieden. In Folge der Drangperiode entwickelte sich ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel, in dem GWN sich zunehmend die Oberhand erkämpfte und zum Ende der 1. Halbzeit auch klare Torchancen erspielte. Zu Beginn der 2.Halbzeit ein ähnliches Bild: Jena versuchte durch Pressing die Grün Weiße Abwehr zu Fehlern zu zwingen, doch der Druck war nur von kurzer Dauer. Nach feinem Pass von Kocabiyikoglu narrte Paschke ihre Gegenspielerin und vollendete  überlegt zum 0:1. In Folge dessen verstärkte der Regionalligameister der letzten Saison seine Angriffsbemühungen, doch die gefährliche Stürmerin  Gotte der Thüringerinnen war in der GWN Abwehr in guten Händen. Jena versuchte nun zunehmend mit langen Bällen aus der Abwehr die Neuköllner Defensive auszuhebeln, doch klare Chancen wurden nicht mehr zugelassen. Vielmehr konnten Hon (Heber zum 0:2) sowie Schilling (nach Pass von Damerow) den verdienten 0:3 Endstand erzielen. Fazit: Nach Anlaufschwierigkeiten in der Saison  hat das neuformierte GWN - Team heute bewiesen, wieviel Potential in ihm steckt. Dies gilt es zu nicht nur zu stabilisieren, sondern auch weiterhin auszubauen!


Der Abstiegskampf hat begonnen
BSV Grün-Weiß Neukölln 1950    1:2 (0:2)  1. FC Gera 03

GWN: Mohamed - Hon, Kleinert, Ilic (29. Müller) - Stiller, Paschke, Fink (46. Kuhla), Schauer, Reimann - Härte (46. Härte), Kocabiyikoglu.

FCG: Stasch - Günnel, Osterwold, Trepschinski, Herold, Müller, Raabe, Preller (86.Kremke), Kopplin, Ludwig, Scherl (82. Choutka).

Strafen: Gelb für Hon (58., F), Herold (67., F), Preller (85., U)

Tore: 0:1 Preller (8.), 0:2 Osterwold (31.), 1:2 Reimann (88.)

Ja was soll sagen ich bin ein wenig enttäuscht. Die Leistung die wir an den Tag legten, war hmmmm naja … Mit Gera kam ein undankbarer und angeschlagener Gegner dem man es von Anfang anmerket, dass sie hier was reissen wollen. Ich glaube wir sind die Hertha der Frauen Regionalliga, naja jetzt zum Spiel eigentlich mit 1 Wort umschrieben: Angsthasenfußball, welchen wir jetzt schon seit drei Spielen praktizieren.

Wir wußten um die Brisanz der Partie, dadurch das Gera zu spät kam wurde die  Partie mit 18minütiger Verspätung angepfiffen. Bei uns war zu sehen das beim Warmmachen schon irgendwas unrund läuft, Manche hatten glaube ich schon die drei Punkte im Sack, Manche denken es geht hier um einzelne Leute und nicht um die  Mannschaft, Manche stellen Ansprüche obwohl sie kein Recht dazu haben - so zieht sich das wie ein roter Faden. Im Spiel gingen die Gäste schon in der achten Minute durch Marie Preller in Führung. Jetzt hieß es für uns, Gegner kommen lassen im wahrsten Sinne der Worte, er erspielte sich durch unsere katastrophales Abwehrverhalten, Torchancen im Minutentakt. Folge dessen war das 0:2 nach einer knappen halben Stunde durch Aileen Osterwold (31.). Die Gäste spielten nicht, sondern kämpften munter weiter, so hätten wir uns nicht beklagen dürfen, wenn wir mit vier oder gar fünf Toren Rückstand in die Pause gegangen wären. Grün-Weiß versuchte nur diesen Rückstand zuverwalten, nicht dagegen anzugehen.

In der zweiten Halbzeit machten wir so weiter. Viele Bälle wurden im Mittelfeld verloren, verspringende Bäle bei der Annahme, Fehlpäße über kurze Distanzen, Bälle wurden gar ohne Bedrängnis einfach ins Seitenaus geschlagen. Kein Aufbäumen, keine Spielkultur – Haben wir alles verlernt? Nein! Kurz vor Schluß übernimmt Tina Reimann Verantwortung, dribbelt sich an der Torauslinie durch, legt zunächst auf Susi Damrow ab und vollendet im Nachschuß selbst – 1:2 (88.).

Im nächsten Spiel gegen den Vorjahresmeister aus Jena muß nun eine Reaktion der Mannschaft erfolgen, doch eigentlich muß diese Reaktion schon zuvor im Trainingsbetrieb erfolgen.


Verdienter Auswärtserfolg
Nach einer durchwachsenen Vorbereitung mit einigen doch sehr deftigen Niederlagen stand heute das erste Pflichtspiel beim Aufsteiger FSV Schwerin auf dem Plan. Bedingt durch Verletzungen und Absagen konnten nur 14 Spielerinnen den Weg nach Meck-Pomm aufnehmen.
Nach dem anstrengenden aber erfolgreichen Ttrainingslager am vergangenen Wochenende war das Trainerteam zuversichtlich, dass die taktischen Vorgaben umgesetzt werden würden. Vorweg genommen klappte dies auch recht ordentlich.
In den ersten Minuten sah man beiden Mannschaften die Nervosität schier an; das Heimteam , als Aufsteiger bemüht, keine Fehler zu machen und sehr defensiv ausgerichtet, die Grün – Weissen, die nach der Neustrukturierung der Mannschaft den ersten Wahrsager vor sich hatten. Nach 15 Minuten vorsichtigen und verkrampftem Spiel wurden die Hauptstädter souveräner und erspielten sich zunehmende Feldhoheit und die ersten Chancen, so in der 15. sowie 19. Minute, als Reimann und Hon aus ca. 20 Metern das Tor verpassten. In der 24. Minute der erste Aufreger, als der Linienrichter ein einwandfreies Tor von Reimann nach Freistoß von Hon die Anerkennung verweigerte. Die Überlegenheit der Grün Weissen nahm jedoch zu und folgerichtig erzielte Schauer nach Freistoß von Hon und Pass von Kocabiyikoglu das 0:1.
In der 2. Hälfte dominierte der Gast weiterhin das Spiel und kam zu etlichen Chancen speziell nach Standards (48. Kocabiyikoglu, 55. Hon) In der 60. Minute gelang Paschke aus halbrechter Position ein feiner Heber zum 0:2. Schwerin reagierte, brachte drei neue Spielerinnnen und stellte auf drei Stürmerinnen um. Prompt fiel in der 64. Minute der Anschlusstreffer, als unser Team sich noch nicht auf die neue Konstellation eingestellt hatte. Den zu erwartenden Sturmlauf des Gastgebers konterte Paschke mit dem 1:3 drei Minuten nach dem Anschluss. In der Folgezeit bemühte sich Schwerin zwar noch um eine Resukltatsverbesserung, doch Grün Weiss stand sicher in der Defensive und hätte durch die eingewechselte Schilling (75. und 83.)  noch ein Tor erzielen können.

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