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1.A Jugend 2008/2009

TRAINERSTAB
Chef-Trainer: Marco Waloszek Tel.: 0179-6181721
Trainer/Organisator: Sascha Pfordte Tel.: 0176-25345049
TW-Trainer: Thilo Paulenz Tel.: 0172-4647323
Betreuer: Gesucht. Bei Interesse einfach telefonisch, oder per E-Mail an sascha.pfordte@live.de, bei Sascha Pfordte melden.

SPIELKLASSE
Bezirksliga, Staffel 3

TRAININGSZEITEN
Dienstag 19.15 -21.00 Uhr
Donnerstag 19.15 - 21.00 Uhr

AUFGEBOT
Abgänge:
Sammy Preuß, Umut Ates, Andre Franke (alle Ziel unbekannt), Markus Krampe (2. Herren)
Zugänge: Burak Güngörmüş (Vereinslos), Nico Lennig (Passives Mitglied)
Tor: Robert Wettig
Abwehr: Cristopher Nitsche, Christian Pritzel, Dominic Gloß, Alican Sihyürek, Paul Wildner
Mittelfeld: David Wienhold, Julian Wehage, Dario Kranz, Patrick Sperling, Ufuk Severler, Nico Lennig
Sturm: Bryan Madarati, Oliver Dumkow, Burak Güngörmüş

SPONSOR
Sollten Sie Interesse an einer nachhaltigen und konstruktiven Zusammenarbeit auf partnerschaftlicher Basis haben, können Sie sich gerne per E-Mail an sascha.pfordte@live.de oder telefonisch unter der 0176-25345049 an Sascha Pfordte wenden. Wir würden uns freuen mit Ihnen ein persönliches Treffen vereinbaren zu können, in dem wir näher auf die Wünsche und Vorstellungen beider Seiten eingehen können.

Spielberichte:

RELEGATION: Weißenseer FC - BSV Grün-Weiß Neukölln (2:0)

Aufstellung: Wettig - Gloß (Scattorin), Pritzel, Wildner, Lennig (Güngörmüş) - Kranz (C), Wehage, Kapheim, Wienhold (Dumkow) - Lisowski, Sperling

In einem hochklassigen Spiel konnten die Grün-Weißen Sprösslinge gegen einen gleichwertigen gegner keinen Sieg erringen.
Die Neuköllner starteten engagierter und konzentrierter in die Partie. Die körperlich überlegenen Weißenseer hatten große Probleme gegen die zweikampfstarke neuköllner U19-Mannschaft ins Spiel zu finden. Die größte Chance für Neukölln war ein Lattentreffer nach einem Freistoß von Mittelfeldmotor Wehage. Trotz der klaren Überlegenheit an Feld- und Ballanteilen gelang es Grün-Weiß nicht gegen, in der Defensive stabil stehende, Weißenseer weitere große Chancen zu erspielen.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff versenkten die Kontrahenten aus Weißensee mit einem Bilderbuchkopfall einen Eckstoß zum 1:0 Halbzeitstand.
Doch Neukölln sollte sich abermals, wie schon in den vergangenen Partien der Saison, durch seine moralische Stärke auszeichnen. So startete man nach der Halbzeitpause weiterhin hoch motiviert ins Spiel. Es folgte ein emotionsgeladener, aber fairer und spannender Schlagabtausch auf dem Platz, zwischen den beiden landesligawürdig agierenden Aufstiegsanwärtern. Kurz vor Spielschluss setzte es dann nach einem Konter das 2:0. Auch ein grün-weißer Sturmlauf in den letzten Minuten änderte nichts mehr an dem Ergebnis.

Man bedankt sich trotz eines verpassten Aufstieges bei dem Gegner für eine hochklassige Partie. Ebenso bei allen Verantwortlichen und Spielern, die in dieser Saison dabei waren und zum Erreichen des 3. Platzes in der Bezirksliga Staffel 3 beigetragen haben.


BSV Grün-Weiß Neukölln 1950 - NNW 98 (6:0)

Aufstellung: Wettig - Gloß, Pritzel, Wildner, Lennig (ab 59. Güngermüş) - Kranz (C), Wehage, Kapheim (ab 45. Dumkow), Wienhold, Lisowski, Sperling

Tore:
(21.) 1:0 - Wehage FE
(37.) 2:0 - Lisowski
(48.) 3:0 - Kranz
(60.) 4:0 - Kranz
(73.) 5:0 - Dumkow
(77.) 6:0 - Lisowski

Nach dem souveränen, wenn auch spielerisch nicht überzeugenden, 0:5 Sieg gegen die spandauer Teutonen am vergangenen Sonntag, traf GW Neukölln am letzten Spieltag auf die Mannschaft des NNW 98. Die Partie errinerte an das Zusammentreffen zwischen Neukölln und dem SV Karow drei Wochen zuvor. Die Grün-Weißen um Kapitän Kranz setzten den Gegner von Beginn an unter Druck. Eine taktisch souverän agierende Mannschaft ließ den Gästen von NNW 98 zum einen wenig großen Raum ein eigenes Spiel aufzubauen und erspielten sich zum anderen Chancen am Fließband.
In der 21. Minute wurde Stürmer Lisowski im Strafraum zu Fall gebracht. Den verhängten Elfmeter versenkte Wehage kurzer Hand zum 1:0. In der 37. Minute erhöhte Lisowski nach einem Steilpass zum 2:0. Mit einem 2:0 ging es in die Halbzeitpause. Zur zweiten Halbzeit wurde der angeschlagene Kapheim gegen Dumkow ausgewechselt.
Neukölln startete gut in die zweite Hälfte. Bereits in der 48. Minute erhöhte Kapitän Kranz per Fernschuss zum 3:0. Nocheinmal Kranz, Joker Dumkow und Torgarant Lisowski erhöhten zum letztichen 6:0 Endstand.

Insgesamt ein zu niedrig ausgefallenes Ergebnis, bei technisch-taktisch sehr guter Leistung.
Mit dem siebten Sieg in Folge sicherte man sich zum Saisonende doch noch den verdienten dritten Tabellenplatz und die Möglichkeit per Relegation in die Landesliga aufzusteigen.

Am Mittwoch den 17.06.09 gilt es nun im ersten Relegationsspiel gegen den Weißenseer FC weiter Richtung Landesliga zu marschieren.
BSV Grün-Weiß Neukölln 1950 - SV Karow (6:0)

Aufstellung: Wettig - Gloß, Pritzel, Wildner, Sihyürek - Kranz (C), Wehage, Madarati, Wienhold - Sperling, Dumkow

Tore:
(17.) 1:0 - Wienhold
(19.) 2:0 - Sperling
(47.) 3:0 - Kranz
(55.) 4:0 - Wienhold
(65.) 5:0 - Sperling
(68.) 6:0 - Dumkow

Im drittletzten Spiel der Saison empfing Neukölln den SV Karow auf dem heimischen Sportgelände an der Johannisthaler Chaussee.
Bereits zu Beginn machte Grün-Weiß seine Aufstiegsambitionen deutlich und setzte die Gäste aus Karow unter Druck. In der 17. Minute erzielte Wienhold, nach schöner Vorarbeit von Sperling, das 1:0 und legte somit den Grundstein für einen verdienten 6:0 Pflichtsieg gegen den in der Tabelle auf Platz neun gelegenen Gegner. Sperling erhöhte in der 19. Minute zum 2:0 Halbzeitstand - Vorlage Madarati.
Zur Halbzeit kamen Güngörmüş für Madarati und Lennig für den angeschlagenen Wildner.
Auch in der zweiten Halbzeit ging keine Gefahr von der in allen Belangen überfordert wirkenden karower Mannschaft aus. Kapitän Kranz eröffnete in der 47. Minute mit seinem Treffer den Torreigen der zweiten 45 Minuten. Wienhold legte in der 55. Minute nach einem schönen Solo zum 4:0 nach, sodass Sperling in der 65. und, der nach langer Verletzungspause genesene, Dumkow in der 68.Minute die Partie mit 6:0 abrundeten.
VfB Hermsdorf - BSV Grün-Weiß Neukölln 1950 (0:6, n.a.)

Die Partie fand nicht statt, der Tabellenfünfte aus Hermsdorf konnte aus Personalmangel nicht antreten.


BSV Grün-Weiß Neukölln 1950 - SpVgg Tiergarten (4:3)

Aufstellung: Wettig - Gloß, Pritzel, Wildner, Fechner - Kranz, Kapheim, Wehage (ab 62. Madarati), Güngörmüş (ab 45.Wienhold) - Sperling, Lisowski

Tore:
(12.) 1:0 - Lisowski
(26.) 2:0 - Pritzel
(38.) 2:1
(40.) 3:1 - Sperling
(52.) 3:2 - FE
(60.) 3:3
(63.) 4:3 - Kranz

Im vermeindlichen Topspiel des Spieltages trafen Grün-Weiß Neukölln und der aktuelle Spitzenreiter aus Tiergarten an der Johannisthaler Chaussee aufeinander.

Die Partie begann mit hohem Tempo, beide Mannschaften versuchten von Beginn an Druck auf den Gegner aus zu üben. Die Neuköllner waren es jedoch, die in der 12. Minute durch einen Treffer von Lisowski. Infolge dieser unerwartet frühen Führung spielten die Grün-Weißen gegen die konsterniert wirkendenden Gäste aus Tiergarten lockerer auf und kontrollierten die Partie zum größten Teil sehr souverän. In der 26. Minute baute der BSV die Führung durch ein Tor des offensiv starken Innenverteidigers Pritzel entsprechend dem Spielverlauf weiter auf ein 2:0 aus. Nach diesem Treffer gaben die Neuköllner das Heft jedoch wieder aus der Hand, sodass die Spielvereinigung aus Tiergarten in der 38. Minute zu einem verdienten 2:1 Anschlusstreffer kamen. Entsprechend der starken moralischen Stärke der neuköllner Mannschaft kam die Antwort, wie auch schon in den vergangenen Partien postwendend. Bereits zwei Minuten später erweiterte der heute im Sturm spielende Sperling den Abstand erneut um ein ein Tor auf den letztlichen 3:1 Halbzeitstand. Eine kämperisch und spielerisch überzeugende neuköllner Mannschaft ging somit verdient mit zwei Toren Führung in die Halbzeit und bestätigte den in den letzten Wochen zu verzeichnenden Aufwärtstrend.

Zur Halbzeit wurde auf dem rechten Flügel gewechselt. Für Güngörmüş, der seinen Job auf der rechten Mittelfeldposition ordentlich erledigt hatte, brachte man Wienhold.

In der zweiten Halbzeit kam eine sichtlich umgekrempelte Tiergartener Spielvereinigung auf den Platz. Druckvoller und engagierter als in der ersten Hälfte versuchte man Grün-Weiß nun bereits früh zu attackieren. Belohnt wurde die Mannschaft von Trainer Kocatepe durch einen strittigen Foulelfmeter in der 52. Minute. Die neuköllner wirkten verunsichert, in der 60. Minute fiel kurz darauf der 3:3 Ausgleichstreffer. Doch dann bewies Neukölln erneut seine physische und psychische Stärke, man legte noch eine Kohle ins Feuer und erzielte durch den Kapitän Kranz in der 63. Minute den erneuten Führungstreffer. Nun schenkten sich die beiden Mannschaften nichts mehr. Ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Doch Wettig, der bereits seit seiner Rückehr in die Mannschaft in der Partie gegen Hermsdorf, überragend hält hatte auch dieses Mal einige herrausragende Szenen und hielt seinen Kasten bis zum Schluss der Partie sauber. So lbesigte Grün-Weiß Neukölln an diesem Wochenende verdient den Tabellenersten und hält sich weiterhin die Minimalchance auf den zweiten Tabellenplatz und die Möglichkeit über die Relegation in die Landeslga aufzusteigen offen.
Rot-Weiß Hellersdorf - BSV Grün-Weiß Neukölln 1950 (1:5)

Aufstellung: Wettig - Gloß, Pritzel, Wildner, Sihyürek - Sperling, Kranz (C), Wehage, Wienhold - Nitsche, Güngörmüş
Tore: (21., 80.) Wienhold, (72., 83.) Nitsche, (48.) Sperling
Beste Spieler: -

Nachdem mit Dumkow und Lennig, die gesundheitlich ausfielen, auch Lennig und Madarati nicht zur Verfügung standen, reiste man mit elf Mann nach Hellersdorf, um dort den nächsten Pflichtsieg einzufahren.
Diese Aufgabe sollte sich auf dem heimischen Rasen der Hellersdorfer gegen ebenfalls stark personalgeschwächte Gegner jedoch schwieriger gestalten, als zunächst angenommen.
Nach mäßigem Beginn brachte Wienhold Neukölln zunächst mit 0:1 in Führung. Doch Hellersdorf, denen man in der ersten Halbzeit nicht einen Moment anmerkte, dass sie lediglich zu zehnt spielten, konnte in der 33. Minute ausgleichen und entwickelte in der Folge in einem weiterhin fussballerisch schwachen Spiel etwas mehr Druck in der Offensive. So kamen die Rot-Weißen noch zu zwei weiteren guten Chancen, ehe der Schiedsrichter die erste Hälfte beendete. Zu diesem Zeitpunkte hätte aus auch 3:1 für RW Hellersdorf stehen können. Auch in der zweiten Hälfte des Spiels fand man gegen nun nur noch zu neunt spielende Hellersdorfer nicht besser ins Spiel. Es keimte Hoffnung auf, dass der Knoten bei den Neuköllnern geplatzt sei, nachdem Sperling in der 48. Minute den erneuten Führungstreffer erzielte, doch dem war nicht so.
In einem bis zum Schluss unansehnlichem Spiel schossen Nitsche in der 72., Wienhold in der 80. und nocheinmal Nitsche in der 83. Minute die Tore zum 1:5 Endstand.
Hellersdorf überzeugte durch vorbildliche Moral, die Neuköllner hingegen haken ein schlechtes Spiel ab und richten den Blick auf das kommende Spitzenspiel gegen die SpVgg aus Tiergarten.


BSV Grün-Weiß Neukölln 1950 - VfB Hermsdorf (4:2)

Aufstellung BSV Grün-Weiß Neukölln: Wettig - Gloß, Pritzel, Wildner, Sihyürek (45. Overwetter) - Wienhold, Kranz, Wehage, Sperling (71. Lennig) - Madarati (45. Güngörmüş), Lisowski

Tore: (23.) Wildner, (48.), Lisowski, (53.) Wehage, (66.) Sperling

Beste Spieler: Wettig, Lisowski

Nach fast dreiwöchiger Pause fand an diesem Donnerstag für die 1. A-Junioren des BSV Grün-Weiß Neukölln nach der Partie gegen den Wittenauer SC Concordia und die Sportfreunde aus Kladow das dritte Heimspiel in Folge statt. Nach zwei Niederlagen (0:1; 0:1) in den beiden vergangenen Spielen stand die Mannschaft um Kapitän Kranz in dieser Woche in Pflicht drei Punkte gegen den Tabellenvierten aus Hermsdorf zu holen, wenn man sich die Minimalchance auf den Aufstieg in die Landesliga wahren wollte.
Während der dreiwöchigen Spielpause gab es mehrere personelle Änderungen. Unter anderem verließen Preuß, Franke und Ates die Mannschaft in unbekannte Richtung, Stürmer Krampe wurde in die 2. Herren abbeordert. Im Gegenzug mussten die Neuzugänge Güngörmüş und Lennig in die Mannschaft integriert werden. Da auch Torwart Wettig nach seiner Rotsperre wieder spielen durfte, begann Grün-Weiß mit einer auf einigen Positionen veränderten Startaufstellung.
In den ersten 20 Minuten spielten beide Mannschaften munter auf, sodass sich bereits in dieser frühen Phase des Spiels für beide Mannschaften gute Torchancen ergaben. Während Neukölln mehr Feld und Ballanteile besaß, überzeugte Hermsdorf mit einem zügigen Konterspiel, dem oft jedoch noch die letzte Konsequenz fehlte, um in Führung zu gehen. In der 23. Minute traf Wildner nach einem Freistoß am langen Pfosten per Kopf aus einem Meter Entfernung ins gegnerische Tor und brachte die Neuköllner mit 1:0 in Führung. In der 34. Minute konnte Hermsdorf nach einem verunglückten Freistoß der Südberliner mit einem schnellen Konterangriff ausgleichen, 1:1. In Ausgleich machte Grün-Weiß wieder mehr Druck. Besonders Jungspieler Lisowski wurde stark in Szene gesetzt, zwei Pfosten und ein Lattentreffer zeugen jedoch davon, dass zumindest in den ersten 45 Minuten noch das Quentchen Glück fehlte.
In der Halbzeitpause kam im Sturm Güngörmüş für Madarati und auf der rechten Außenverteidigerposition Overwetter für Sihyürek.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Großchance für Hermsdorf der bis dahin souceräne Tormann Wettig war bereits geschlagen, als Wildner den Ball in letzter Sekunde auf der Linie klärte und somit den Rückstand Neuköllns verhinderte. Bitter für Hermsdorf, denn im direkten Gegenangriff erzielte Lisowski den 2:1 Führungstreffer für Grün-Weiß. Jetzt schien der Knoten geplatzt, denn bereits 5 Minuten später verwandelte Wehage mit einem Schuss aus der zweiten Reihe zum 3:1. Doch auch in der zweiten Hälfte gelang es Neukölln mit Wienhold und Overwetter auf der rechten und Sperling und Gloß auf der linken Außenbahn nicht die schnellen Hermsdorfer Offensivkräfte entscheidend auszuschalten, sodass ein zu hartes Einsteigen Overwetters in der 62. Minute zu einem Foulelfmeter führte, den die Hermsdorfer eiskalt verwandelten. Doch auch in dieser Situation bewiesen die Neuköllner Nerven. In der 66. Minute traf Sperling dann zum 4:2. In der 71. Minute wurde Lennig für den erschöpften Sperling eingewechselt, der lange Wege, besonders in der Defensive, gelaufen war. In der restlichen Spielzeit versuchte beide Mannschaften weiter das Tempo hoch zu halten und das Ergebnis zu ihren Gunsten umzugestalten, doch fehlte sowohl den Neuköllnern, als auch den Gästen aus Hermsdorf Kraft und Konzentration an dem letztlichen 4:2 Endstand für Grün-Weiß Neukölln noch etwas zu ändern.

Fazit: Eine faire Partie mit zwei guten Mannschaften. Ein überragender Wettig machte ein gutes erstes Spiel unter dem neuen Trainergespann und auch Lisowski spielte herrausragend. Weiterhin muss das Aufbau- und Angriffsspiel über die Flügel verbessert werden. Die Laufarbeit bei den Neuköllnern war adäquat und auch das Zweikampfverhalten konnte sich sehen lassen. Die Kommunikation auf dem Platz hat sich gebessert. Weiterhin absoluter Pluspunkt ist die Motivation un der Kampfgeist der Mannschaft.
BSV Grün-Weiß Neukölln 1950 e.V. - SF Kladow (0:1)

Aufstellung GW Neukölln: Colditz - Gloß, Pritzel, Wildner, Sihyürek (Wienhold) - Sperling (Atek), Wehage, Kranz, Preuß - Franke (Madarati), Krampe

Tore: -

Wie schon in der Vorwoche, sagte der Schiedsrichter diese Woche kurzfristig ab, sodass dem Gasttrainer die Spielleitung beschieden war.
Zu Beginn entwickelte sich eine offene temporeiche Partie. Bis in der 18. Minute eine eindeutige Abseitsstellung eines Kladow-Stürmers nicht abgepfiffen und der nachfolgende regelgerechte Zweikampf, bei dem die beiden Kontrahenten auf nassem Boden ausrutschten, als Elfmeter für Kladow angezeigt wurde.
Dieser wurde sauber im rechten unteren Eck verwandelt. Keine Chance für Colditz, der zwar die richtige Seite wählte, dem aber doch wenige Zentimeter fehlten den Schuss abzuwehren. Grün-Weiß hielt das Tempo nach dem Rückstand hoch und attackierte bereits früh in der gegnerischen Hälfte. Bereits gegen Ende der ersten Hälfte schienen die Kladower die Kräfte zu verlassen. Der Tabellenführer zog sich in die eigene Hälfte zurück und lauerte mit einer Spitze auf Kontermöglichkeiten, die jedoch ausblieben.
Neukölln machte bis hier hin den wesentlich fitteren Eindruck. Auch die Defensive stand sehr Kompakt und zeigte sich nicht ansatzweise so konteranfällig, wie noch in der Partie gegen Wittenau. Die Zweikämpfe wurden fast ausschließlich von den Grün-Weißen gewonnen, sodass die Kladower Ver teidigung nur wenig Entlastung nach vorne hatte. Die Neuköllner taten sich jedoch wieder sehr schwer ein Mittel gegen einen mit Mann und Maus mauernden Gegner zu finden. Zwei fragwürdige Zeitstrafen gegen Madarati und Wienhold, sowie die Verletzung von Sperling erschwerten es den Neuköllnern vielleicht doch noch zumindest den verdienten Ausgleichstreffer zu erzielen. Letztlich ging die Partie jedoch trotz der guten neuköllner Leistung für den BSV mit 0:1 verloren.

Fazit zum Spiel: Die Mannschaft hat sich sichtbar vor allem im Zweikampfverhalten und der Defensivarbeit verbessert. Die eingewechselten Reservespieler fügten sich nahtlos ins laufende Spielgeschehen ein. Der physische Gesamtzustand der Mannschft hat sich gut Entwickelt und ist derzeit auf einem passablen Niveau aber noch ausbaufähig. Das Offensivspiel über die Flügel und das Angriffsverhalten insgesamt muss noch verbessert werden. Ebenso das Standartverhalten.


BSV Grün-Weiß Neukölln 1950 e.V. - Wittenauer SC Concordia 1910 (0:1)

Aufstellung BSV Grün-Weiß Neukölln: Colditz - Gloß, Wildner, Pritzel, Sihyürek (ab 50. Nitsche) - Sperling, Kranz, Nitsche, Wehage (ab 53. Preuß), Krampe, Franke

Tore: -

Gelbe Karten: Wehage (30.), Kranz (-)

Rote Karten: -

Ein Spiel der besonders emotionalen Sorte gab es diesen Sonntag auf dem Sportplatz Johannisthaler Chaussee gegen Concordia Wittenau zu sehen.
Bereits in der 6. Minute ging Concordia Wittenau in Führung. Danach wachte Grün-Weiß auf. Weniger über spielerische Brillianz, als über Einsatz und Kampfgeist erspielte man sich mehrere potenzielle Chancen, die jedoch häufig, bereits während ihrer Entstehung, durch mehr als fragwürdige Entscheidungen des vom Gegner gestellten Schiedsrichters vereitelt wurden. Größter Aufreger der ersten Halbzeit war hierbei ein Tor für Neukölln, dass nicht gegeben wurde, da der Schiedsrichter meinte eine Abseitsposition erkannt zu haben.
Neu motiviert und der desolaten Leistung des Schiedsrichters zum Trotz kam eine vor Siegeswillen strotzende neuköllner Mannschaft zur zweiten Halbzeit aus der Kabine.
Man versuchte nun den Ausgleichstreffer zu erzwingen. Woge um Woge des neuköllner Angriffspiels brandeten nun an der größten Teils überforderten Wittenauer Verteidigung, die sich ihrerseits jedoch durch immer wieder durch unerklärliche Schiedsrichterentscheidungen glücklich aus der Affaire ziehen konnten. Während dieser zweiten Halbzeit kamen die Wittenauer nur noch zu einigen Konterchancen, die jedoch allesamt vergeben wurde. Auch, nach dem Sperling vom Platz gestellt wurde, drückten die Neuköllner weiter auf das gegnerische Tor. Bis - in der 82. Minute der scheinbar erlösende und verdiente Ausgleichstreffer fiel. Doch auch dieser Treffer wurde dem BSV aberkannt. Der Schiedsrichter hob mit dem Torschuss den vorher gegeben Vorteil auf und gab anstatt des Tores einen Freistoß, was die Emotionen der anwesenden Grün-Weiß-Anhänger zum überbersten brachte. Die Partie endete mit einem aus neuköllner Sicht unglücklichem 0:1.


Aufstellung BSV Grün-Weiß Neukölln: Colditz - Sihyürek, Wildner, Pritzel, Gloß - Sperling, Wehage (ab 78. Serverler), Kranz (C), Ates (ab 45. Preuß) - Franke, Krampe

Tore: (3., 23., 76., 82.) Krampe, (22.) Sperling, (65.) Kranz, (71.) Franke

Beste Spieler: Starke Mannschaftsleistung

Neukölln startete sofort mit der richtigen Aggressivität ins Spiel und ging mit einem schnellen Tor durch Krampe bereits in der 3. Minute in Führung - Vorlage: Wehage. Danach fuhr man bei Grün-Weiß ersteinmal im leerlauf. Nach 17 Minuten konnte der FC Nordost mit seiner ersten großen Chance vorerst auf 1:1 ausgleichen, aber die Antwort kam schnell - durch einen Doppelschlag in Minute 22 und 23 durch Tore von dem starken Flügelflitzer Sperling und Stürmer Krampe.
Danach beherrschte Neukölln die Partie. Man ließ den Ball und Gegner laufen und erspielte sich Torchancen am Fließband, wobei noch zu oft die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte.
So gingen die beiden Mannschaften mit einem 1:3 in die Kabine. In der Halbzeit kam Preuß für Ates, der nach mehrmonatiger Verletzungspause seinen ersten Einsatz ordentlich absolviert hatte.
Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete, es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Den Torreigen der zweiten Halbzeit eröffnete Mannschaftsführer Kranz. Die einzige Torchance der Gastgeber, ein Foulelfmeter, wurde vergeben. Mit den Toren von Franke (71.) und Krampe (76., 82.) endete das Spiel mit einem verdienten aber doch etwas zu niedrig ausgefallenen 1:7 Auswärtssieg für den Aufstiegsanwärter aus Neukölln. Bester Spieler der gegnerischen Mannschaft war der Torhüter, der mit teilweise überragenden Aktionen eine höhere Niederlage verhinderte.

Am kommenden Wochenende erwartet Grün-Weiß dann zu Hause den Aufstiegskonkurrenten Concordia aus Wittenau.

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