2.D - Jugend 2003/2004 | Trainer: Helge Kapheim, B- Lizenz, Tel.: 0170/5820775 Co-Trainer: Karsten Stinglwagner Tel.: 0179/3952393 Betreuer: Claudia Scatturin Tel.: 0170/7528656 / Ronny Garweg Tel.: 0177/3007453 Torwart-Trainer: Zjelko Katavic Spielklasse: Landesliga Staffel: Abgänge: Kevin Szulkiewicz (LBC), Brian Kapheim, Robert Fechner, Patrick Pfeil (1.D) Zugänge: Nico Diestel, Max Golzinger (TSV Rudow), Sinan Masaci, Serkan Masaci (VFB Lichterfelde), Bartosz Schott (ohne Verein), Rodney Hohmann (3. E) Aufgebot Tor: Roman Colditz, Angelo Lisowski Abwehr: Timo Scatturin, Sinan Masici, Nico Dikomey, Bartosz Schott, Tugay Erkan, Kevin Dannenberg Mittelfeld: Serkan Masici, Christian Garweg, Nico Diestel, Rodney Hohmann, Hamsi Murphy, Danny Steinfurth Sturm: Kevin Fricke, Max Golzinger, Dennis Muchow | Zum Ergebnisdienst
| Berichte 05.06.04 - BFC Türkiyemspor - BSV Grün-Weiss-Neukölln 3 - 0 (1 - 0)
Ich denke wir sind alle fertig nach diesem Spiel.Alle eingesetzten Spieler gaben alles. Kämpferisch kann man dieser Mannschaft keinen Vorwurf machen.
Zur Zeit fehlt es einfach an spielerischer Klasse und an Durchsetzungsvermögen im Angriff. Ein Stellungsfehler brachte Türkiyemspor nach ca. 15 Minuten verdient in Führung. Wir konnten die erste Halbzeit ausgeglichen gestalten. In der 2. Halbzeit versuchten wir zu drücken, aber ohne jeglichen Erfolg. Man schaffte es wie in der Vergangenheit nicht, den Ball aus 1m über die Linie zu bringen. Einmal stand sogar die Latte im Wege.
Zwei gut geführte Konter der Gastgeber brachten dann die Entscheidung. Für Türkiyemspor ging es um nichts, dennoch spielte sie voll auf Sieg und siegten auch verdient!
Jetzt kam es drauf an, wie die Schöneberger bei Südring spielten. Sollte Schöneberg unentschieden oder gewinnen, wären wir abgestiegen. Da wir wussten, dass es eng werden könnte, schickten wir mit Bernd (Trainer 1.C) einen Spion zum Spiel. Er konnte die Spielstände unser Betreuerin Claudia mitteilen. Erst kurz vor Ende der Partie ließ Claudia die Katze aus dem Sack. Sie teilte uns die 2-0 Führung von Südring mit. Kurz nach unserem Spielende folgte sogar das 3-0 für Südring. Nun war die Freude groß, wir sind nicht abgestiegen. Kompliment an Südring. Mit deren Sieg habe ich nicht gerechnet. Abschließend ist festzustellen, dass ich recht hatte, dass wir um den Abstieg spielen. Mein Tipp, dass ca. 15 Punkte reichen würden, ging auf. Ich will mich bei allen Spielern und Eltern bedanken,die die schwere Saison mitmachten. Es war ein riesen Unterschied zur 1.E. Dort waren wir fast mir dem selben Kader ungeschlagen. Das war wirklich ein Klassenunterschied. Nun wird die Mannschaft geteilt in 1. und 2.D. Beiden Mannschaften wünsche ich viel Glück. Helge 15.05.04 - GW Neukölln - TSV Rudow 0 - 1 (0 - 0)
Ein typisches Ortsderby. Viel Kampf und kaum Spielfluss. Ein ausgeglichenes Spiel ohne große Höhepunkte. Der Gast tauchte 2x gefährlich vor unserem Tor auf und konnte das Spiel mit einem Tor entscheiden. Wir waren harmlos und konnten nur eine Chance herausspielen. Das war einfach zu wenig, um einen Punkt bzw. drei Punkte zu erreichen. Am Ende gewann die glücklichere Mannschaft. Jetzt wird es ganz schwer, den Abstieg zu vermeiden. Ein Sieg im letzten Spiel bei Türkiyemspor ist eine schwere aber mit Glück lösbare Aufgabe. Selbst ein Punkt könnte reichen, wenn Schöneberg bei Südring nur einen Punkt holt. Auf das Wort "wenn" können wir uns nicht verlassen, das hat uns die gesamte Saison gezeigt. 10.05.04 - SV Nord Wedding – BSV Grün-Weiss-Neukölln 0-0
Mit viel Selbstbewusstsein gingen wir in die Partie. Wir spielten gute Pässe und verloren kaum Zweikämpfe. Wir erarbeiteten uns viele Chancen in der 1. Halbzeit, aber der gegnerische Torwart konnte die Chancen gut vereiteln. Eine Führung zur Halbzeit wäre verdient gewesen. Nach einem Donnerwetter in der Kabine des Gastgebers kamen diese aggressiver aufs Feld. Wedding drückte auf unser Tor. Wir setzten vereinzelnd Konter und waren dadurch bis zum Ende gefährlich. Sämtliche Ecken von Wedding waren eine Riesengefahr. Mit Glück und Können konnten wir den wohl wichtigen Punkt behalten. 01.05.04 - BSV Grün-Weiss-Neukölln – VFB Concordia Britz 1-1 (0-1)
Beide Mannschaften wollten mit einem Sieg einem möglichen Abstieg entkommen. Wie erwartet war es für beide Mannschaften ein schweres Stück Arbeit. Britz hatte in der 1. Halbzeit Übergewicht und in der 2. Halbzeit waren wir am Drücker. Ein Luftloch eines Abwehrspielers ermöglichte Britz einen Konter. Ein Schuss aus nächster Distanz konnte Roman nur nach vorne ablenken und so konnte ein Britzer abstauben.Britz versuchte in der 2. Halbzeit clever auf Zeit zu spielen, aber das gelang nicht. Ein paar gute Chancen hatten wir vergeben, aber mit Glück haben wir dann den Ball verdienter Weise beim Gast versenkt. Mal sehen, welcher Mannschaft am Ende dieser Punkt reicht, um nicht abzusteigen. 24.04.04 - FC Hertha 03 – BSV GW Neukölln 4-1 (3-0)
Der Gastgeber stand auf Position 2 der Tabelle. Im Hinspiel machten wir ein gutes Spiel und konnten da das Spiel lange offen halten. Eigentlich haben wir uns geringe Chancen im Rückspiel ausgerechnet, aber der Gastgeber fing stark an. Die Stürmer waren schwer unter Kontrolle zu bekommen. Die meisten Zweikämpfe wurden in der 1. Halbzeit verloren. Als Quittung bekamen wir drei Gegentore.
In der Halbzeit wurde der Libero ersetzt und so bekamen wir mehr Sicherheit in die Abwehr. Mit leichtem Übergewicht haben wir das Spiel dann gestaltet. Schade, dass unser Stürmer Dennis, einen herrlichen Angriff unglücklich abschloss. Ca. 10 Minuten nach der Halbzeit konnten er der Abwehr entkommen, ließ den Torwart aussteigen und schoss dann leider nicht ins leere Tor, sondern gegen das Außennetz. Nun witterten wir unsere Chance und so kamen wir zum verdienten Tor. Wir setzten alles auf eine Karte und wollten noch das 2. Tor erzielen. Das misslang aber und Hertha konnte einen Konter in der letzten Minute zum 4-1 abschließen. Mit der Leistung der 2. Halbzeit wäre mehr drin gewesen. Samstag, den 27.03.04 GW Neukölln - 1. FC Schöneberg 0-2 (0-0) Spiele gegen den 1.FC Schöneberg waren in der Vergangenheit immer brisant. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Wir waren von der Vergangenheit und den letzten guten Ergebnissen vor Schöneberg gewarnt. Nicht umsonst konnten sie den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter VFB Lichterfelde besiegen. Sicherlich ein bisschen verwunderlich, aber so ist eben Fußball. Schöneberg wollte natürlich das Spiel gewinnen, um Punktgleichheit zu erreichen. Wir wollten nicht verlieren, um den Punktabstand nicht zu verlieren. Das Spiel von Schöneberg war recht einfach, sie standen hinten gut und ließen keine ernsten Torchancen zu. Vorne spielte ein Spieler den Alleinunterhalter, der aber durch seinen Körper, Gewandtheit, Schnelligkeit und Ehrgeiz hervorstach. Wir wollten in der Abwehr auch gut stehen und haben es auch bis zur Halbzeit geschafft. Den Alleinunterhalter konnten wir bis dahin beschatten. Der von uns gestellte Schiedsrichter mit Schiedsrichterschein pfiff objektiv. Hierbei ist zu sagen, dass die Gäste einen Schiedsrichter stellen wollten, der aber seinen Schiedsrichterschein vergessen haben will. Wie im Hinspiel stand der Schiedsrichter in der Kritik der Gäste. Ständiges Kritisieren von der Seitenlinie, auch eine Taktik um den Schiedsrichter in die richtige Richtung zu lenken, brachten keinen Erfolg. So muss man feststellen, dass der Schiedsrichter zweimal falsch gelegen haben könnte. In der 1. Halbzeit übersah er einen Rückpass von uns, den unser Torwart falscher Weise aufgenommen hatte. Leider übersah er auch ein Foul an einen unserer Stürmer, der fällige Elfmeterpfiff blieb aus. Also kann man bestimmt nicht von einem Heim-Schiedsrichter sprechen. In der 2. Halbzeit knackte uns ein Doppelschlag. Der besagte Stürmer konnte unsere Verteidiger abschütteln und einen Pass zur Mitte spielen, der dann direkt und mit Auge ins Tor geschossen wurde. Hier träumte unsere Defensivabteilung. Auch das zweite Tor war sauber heraus gespielt. Wir machten zwar Druck, hatten am Ende fünf Stürmer auf dem Feld, aber niemand konnte sich entscheidend durchsetzen. Alles lief durch die Mitte. Wir hätten über die Flügel kommen müssen, aber es gelang uns nicht. Es waren eigentlich nur konfuse Sturmläufe. Positiv ist festzuhalten, dass niemand aufgab. Über das Ergebnis lässt sich sicherlich streiten, jedenfalls die Schöneberger haben ihre wenigen Chancen genutzt. Nach dem Spiel gab es wieder Theater. Die Niederlage war bitter und sicherlich besonders schwer zu verdauen, weil nach dem Spiel ein Schöneberger Spieler seinen Namen plötzlich nicht mehr kannte. Ich denke die Wahrheit über diesen Spieler werden wir wohl nie erfahren. Helge 21.03.04 - Tasmania Gropiusstadt - GW Neukölln = 1-2 (1-1) Ein Fußballspiel kam bei diesem Wind nicht zustande. Ein kontrolliertes Spiel war nicht möglich. Die Partie hatte keinen Sieger verdient. Diesmal stand die Abwehr von uns besser, da diese mehrfach umgebaut wurde. Im Sturm konnten diesmal keine Chancen herausgespielt werden. Diesmal half uns der Fußballgott, der den Ball ins Netz gezaubert hatte. Ein Erfolgserlebnis zur richtigen Zeit. Dennis und Max sorgten für die Tore. Nächste Woche müssen wir gegen den 1. FC Schöneberg spielen, die zwei Siege in Folge holten. Hier müssen wir punkten, um nicht tief in den Abstiegsstrudel zu gelangen. 14.03.04 - GW Neukölln - BFC Südring = 2-3 (1-1) Dieses Spiel zeigte uns, wo wir unsere Probleme haben. Hinten sind wir zeitweise unkonzentriert und vorne lassen wir die größten Chancen aus. Es war kein schönes Spiel, aber dennoch hätte es nur einen Sieger geben dürfen. Pfosten, Latte und vielfaches Unvermögen brachten uns um den Lohn. Südring knallte die Bälle hinten raus und wir passten uns an. Selbst das 1-1 kurz vor der Halbzeit hatten wir Südring zu verdanken. Ein Kopfballeigentor schenkte man uns. In der 2. Halbzeit lag der Ball nach 2 und 4 Minuten in unserem Netz. Das waren wieder die berühmten Minuten. Wir waren bemüht, aber den Spieler scheint der Ernst der Lage nicht bekannt zu sein. Selbst nach dieser herben Niederlage freute man sich teilweise in der Kabine. Unbegreiflich. Der Abstieg droht. Helge VFB Lichterfelde - BSV Grün-Weiss-Neukölln 4-1 Das Ergebnis täuscht. Die Leistung der Mannschaft war vorbildlich und mit Sicherheit hatte sie einen Punkt verdient gehabt. Hochmotiviert gingen wir in das Spiel. Unser Ziel war es, eine Überraschung zu schaffen. Lichterfelde schoss bis dahin in all ihren Punktspielen durchschnittlich 3,5 Tore und erhielt 0,2 Tore ins eigene Netz. Wir setzen den Spitzenreiter unter Druck und hatten eigentlich den Gegner im Griff und spielten munter nach vorne. Von außen hatte man das Gefühl, dass die Mannschaft heute in der Lage wäre, hier eine Überraschung zu schaffen. So wie oft bei uns, lag der Ball plötzlich nach 5 Minuten überraschend in unserem Netz. Kaltschnäuzig schob ein Lichterfelder den Ball aus einem Meter vor der Linie in die Maschen. Viele riefen Abseits, doch der junge Schiedsrichter (1.FC Schöneberg) zeigte zur Mitte. Gerechtigkeit brachte uns fast im Gegenzug den Ausgleich. Ein Traumtor in den Winkel durch Dennis brachte den Ausgleich. Der TW von Lichterfelde legte Dennis noch einen vor, doch leider legte Dennis den Ball am Tor vorbei. Wäre hier die Führung gelungen, dann hätten wir es vielleicht geschafft. Kämpferisch waren wir das ganze Spiel überlegen. Der Spitzenreiter blieb ständig durch kluge Konter gefährlich. 2 Minuten vor der Halbzeit saß dann der Ball leider in unserem Netz. In der Kabine der Hausherren war man bestimmt nicht zu Frieden. Hier sind bestimmt ein paar laute Worte gefallen. Wir kamen aus der Kabine und wollten den Ausgleich schaffen. Viele Chancen wurden vergeben. Pfosten, Latte, der Torwart und selbst Verteidiger auf der Linie konnten die Führung erhalten. Kurios war das 3. Tor, da auch dieses aus einer Abseitsstellung erfolgte. Vermutlich bestrafte uns der Schiedsrichter für unsere lautstarke Anfeuerung. Selbst das 3-1, dass ca. 10 Minuten vor Ende viel, machte uns nicht viel aus. Wir versuchten dennoch, den unmöglichen Ausgleich zu erzielen. Das 4-1 war abermals ein Konter. Mit mehr Cleverness und Ideen vor dem Tor bzw. im gegnerischen Strafraum hätten wir heute den Spitzenreiter geschlagen. Kompliment an meine Mannschaft. Mit so einer Leistung können wir den Abstieg vermeiden. Es soll aber nicht untergehen, dass der Spitzenreiter eine tolle und sportlich faire Mannschaft gegen uns einsetzte. Wir wünschen unseren Freunden von Lichterfelde die Meisterschaft. Helge VFB Concordia Britz – BSV Grün-Weiss- Neukölln 1-2 (0-1)
„Mit diesem Schiedsrichter hätten wir letzte Woche auch gewonnen!“ Diese Aussage kam von mir spontan nach Spiel. Ein Jugendlicher vom SSV Oberspree pfiff uns. Er hatte eine Größe und Statur wie der Größte von uns. Sein konsequenten Pfeifen hat mich beeindruckt. Er hat bei keinen seiner Entscheidungen gezögert. Sicherlich gab er ein vermutlich reguläres Tor für uns nicht, aber das soll seine Leistung nicht schmälern. Es war ein Lokalderby wie man es sich vorstellte. Es war kampfbetont, aber lief in fairen Bahnen. Es wirkte, als ob uns der Gegner unterschätzte. Die Zweikämpfe konnten in der ersten Halbzeit hauptsächlich für uns gewinnen. Der Gegner wechselte ständig seine Spieler ein und aus und fand auch zuerst kein Mittel gegen unser Spiel. Ein Foul an Dennis brachte einen Freistoss. Diesen schoss Danny scharf in die Mitte und Robert piekte ihn aus der Luft ein. Es war ein schönes Gefühl nicht im Rückstand zu liegen. Danne rettete einmal auf der Linie und der Kasten blieb sauber.
Wie erwartet kam der Gegner stürmisch aus der Kabine. Sie spielten plötzlich mit drei Spitzen und wir mussten taktisch umstellen. Max musste raus und Angelo musste in der Defensive ran. Viele Aktionen liefen auf unser Tor. Oft wurden Foulspiele provoziert oder die Stürmer verursachten Schwalben. Die Freistösse in Strafraumnähe waren stets gefährlich. Der erste landete in der Mauer, der zweite im Netz und der dritte an der Latte. Es stand somit 1-1. Postwendend liefen die Angriffe auf das Britzer Tor. Angelo konnte ein Pass von Dennis ins Tor befördern. Im Jubel ging unter, dass der Schiedsrichter das Tor wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gab. Abermals kam ein Pfiff des Schiedsrichters zu unserem Nachteil. Er zeigte auf den berühmten Punkt. Die Entscheidung war unglücklich und wir müssen auch nicht mehr darüber diskutieren, da unsere „Katze“ Roman, den Elfer hielt. Ein Konter, der super vorgetragen wurde, entschied das Spiel für uns. Robert ließ den bulligen Torwart des Gegners keine Chance und verwandelte eiskalt. Der Schiedsrichter ließ 4 Minuten nachspielen. Dann kam der Pfiff und das Spiel wurde gewonnen. Alle Spieler, auch die, die nicht zum Einsatz kamen, haben sich diesen Erfolg redlich verdient. Jetzt können wir uns auf die Rückrunde freuen. Die von mir geschätzte Punktzahl (8) wurde erreicht. Vielleicht dürfen wir uns noch auf andere Punkte freuen! 08.11.03 BSV Grün-Weiss-Neukölln – FC Hertha 03 0-2 (0-1)
In diesem Spiel musste man sich gegen den Zweiten der Tabelle präsentieren. Man ging ohne Scheu ans Werk. Man hatte keinen Respekt und versuchte mitzuspielen. Es war ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Hertha. Spielerisch waren uns die Gäste überlegen. Sie spielten durchdachter und siegten, weil sie bessere Chancen hatten als wir. Leider verletzte sich in der 2. Halbzeit Dennis und fehlte so im Sturm. Mit etwas Glück und besserer Eckenverwertung, hätten wir in der Partie auch punkten können. So standen wir wieder mit leeren Händen da. Festzustellen ist, dass die Mannschaft im Training gut mitzieht und sich weiterentwickelt. Ein Erfolgserlebnis könnte den Knoten platzen lassen. 15.11.03 BSV Grün-Weiss-Neukölln – SV Nord Wedding 1-3 (1-0)
In diesem Spiel wollten wir punkten und es sah die 1. Halbzeit auch ganz gut aus. Roman hielt seinen Kasten sauber und ein gut vorgetragener Angriff über Danne, Danny und Robert brachte die Führung. Der Gegner haderte lautstark die ganze Zeit mit dem vielleicht 17 jährigen arabischen Schiedsrichter. Auch in der Halbzeit wurde der Schiedsrichter durch den Trainer der Gäste belegt, u.a. „Ey Junge, trink einen schwarzen Kaffee, du pennst auf dem Feld, pfeif endlich richtig! Verunsichert ging er in die Kabine.
In der Hoffnung, dass der Schiedsrichter seiner Linie treu bleibt, griff er stattdessen 2x spielentscheidend ins Spiel ein. Zuerst sah er einen Ball, der von uns auf der eigenen Torlinie gestoppt wurde, im Tor. Diese Entscheidung war sehr unglücklich, da ich von der Seitenlinie klaren Blick zur Linie hatte und diesen nicht im Tor sah. Auch ein Unbeteiligter, der neben dem Tor stand, sah dem Ball nicht im Tor. Um den Schiedsrichter nicht von unserer Seite her zu verunsichern, blieben wir trotz dieser Entscheidung ruhig, um nicht auch noch die eigene Mannschaft zu verunsichern. Das schaffte abermals der Schiedsrichter. Eine hohe Ecke wollte Roman im Torraum fangen und wurde vom Angriffsspieler weggeschubst. Es folgte ein Pfiff. Er zeigte auf die Torlinie zum Ort des Geschehens. Die Sache schien klar, selbst der laute Trainer der Gäste sprach vom Freistoss. Der Gegner drehte sich um, um den fälligen Freistoss abzufangen. Plötzlich zeigte der angesetzte Schiedsrichter mit einem Grinsen auf den Elfmeterpunkt. Unverständnis lag bei allen vor. Als Begründung meinte er nach dem Spiel, dass nach dem der Torwart gefoult wurde ein Abwehrspieler geschubst hätte. Komisch nur, dass der Torwart zuerst wie er sagte gefoult wurde. Das brachte die Wende. Er Elfmeter landete im Netz. Das 3-1 war dann Nebensache. Wer ein unberechtigtes Tor, einen verwandelten Elfmeter, ständige Beleidigungen und Foulspiele gegen sich erhält, verliert dann auch den Mut. Am Ende konnte man noch andere Ungereimtheiten feststellen, die vielleicht eine Spielverwertung für uns darstellen. Hoffentlich ist der Verband in dieser Sache nicht blind.
Nun müssen wir nach vorne schauen und im Lokalderby gegen VFB Concordia Britz bestehen. Spielbericht (25.10.03) 1.FC Schöneberg- GW Neukölln = 1:0 (1:0) Wie in der Vergangenheit haben wir wieder schlechte Erfahrungen mit den Schönebergern gemacht. Schon Tage vor dem Spiel hörten wir, dass sich bei Schöneberg etwas tun soll. Man wollte die 2.D verstärken, um so die hohen Niederlagen der Mannschaft einzuschränken. Mit folgenden Rezept ging man vor. Zum Spielbeginn (12.15 Uhr) war kein Gegner zu sehen noch von ihm zu hören. Der Gegner konnte weder vom Schiedsrichter noch von uns in ihrer Kabine angetroffen werden. Die 1.D von Schöneberg spielte gegen TeBe. Das Spiel war um 12.30 Uhr beendet. Plötzlich war auch unser Gegner da. Natürlich schickte man uns von Platz zu Platz um Zeit zu gewinnen, was sie auch mit Erfolg schafften. Schließlich standen wir dann um 12.35 Uhr auf dem richtigen Platz, natürlich da, wo die 1.D gespielt hatte. Komischer Weise waren andere Plätze abgesteckt und warteten förmlich um 12.15 Uhr auf ihre Bespielung. Jetzt kam der große Auftritt vom Gegner, die taten doch tatsächlich so, als ob sie auf uns warten würden. Eine neuformierte Mannschaft trat gegen uns an. Betreut vom Co-Trainer der 1.D. Da sie anscheinend einen großen Kader in der ersten Mannschaft haben, konnten sie sich es erlauben 9 Spieler der 1.D einzusetzen. Mit Sicherheit wollte man die letzte Chance nutzen noch spielberechtigte Spieler einzusetzen. Das gelang natürlich. Nun aber zum Spiel. Die ersten 10 Minuten gehörten uns, da sich die neue Mannschaft noch nicht gefunden hatte. Es wurden von Fricke 4 100% ausgelassen. Es kam wie es kommen musste. Ein Angriff sorgte dann für das 0-1. Schöneberg hatte mehr vom Spiel und wurde von ihren starken Spielern nach vorne getrieben. Es fiel uns schwer ins Spiel zu finden, da der nasse Rasenplatz uns mächtig Probleme machte. Wir versuchten die Zweikämpfe zu gewinnen, was uns aber nicht gelang, wenn wir sie gewannen, dann wurde diese durch den Schiedsrichter abgepfiffen. Der junge unerfahrene Schiedsrichter machte erst einen guten Eindruck, der aber durch die ständigen Kommentare sämtlicher Schöneberger Trainer / Betreuer verunsichert wurde und plötzlich die Schöneberger Brille aufsetzte. Unter dem Strich kann man sagen, dass das Spiel auf Grund der spielerischen Leistung von uns zu Recht verloren wurde. Andersherum kann man auch sagen, dass die Unsportlichkeit gesiegt hatte. Selbst ein Betreuer der Schöneberger, der wahrscheinlich nicht mit den Regeln des Fußballs vertraut ist, aber als Linienrichter eingesetzt war, bot mir einen Schlag mit dem Winkelement in meine so wie er sagte „Fresse“ an. Ich denke, dass sagt wohl alles über das Spiel. Spielbericht 01.11.03: GW Neukölln – VFB Lichterfelde 0-3 (0-2) Zwischen beiden Mannschaften besteht ein freundschaftliches Verhältnis. In der Vergangenheit gab es nie Ärger, dass zeigt, dass diese Mannschaft bzw. der Verein anständig geführt wird. Natürlich war Lichterfelde der Favorit. Wir hofften durch verstärkte Defensive, den Offensivdrang der Gäste unterbinden zu können. Das schaffte man vereinzelt. Nur durch Nachlässigkeiten in der Abwehr der Gäste boten sich selten für uns Chancen. Wobei man ehrlich sein muss, dass der Torwart nicht ernsthaft von uns geprüft werden konnte. Der ständige Druck und das sichere Kombinationsspiel der Gäste führte zum verdienten 1-0. Vor lauter Ehrgeiz verletzten sich zwei Lichterfelder Spieler, die mit ihren Köpfen zusammen knallten. Zum Glück ist beiden nichts passiert. Das Spiel war für fast 5 Minuten unterbrochen. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit kam die Spielentscheidung. Wieder wurden wir für unsere Inkonsequenz bestraft. Mit einem 0-2 gingen wir in die Kabine. Unser Ziel war es nun Lichterfelde etwas unter Druck zu setzen, um vielleicht den Anschluss zu schaffen. Das glückte uns nicht. Das Spiel lief weiter auf unser Tor. Sämtliche Abstöße von uns kamen wie ein Bumerang zurück. Für Entlastung konnte unser Mittelfeld bzw. Sturm nicht sorgen. Schließlich siegte Lichterfelde verdient mit 3-0. Diese Mannschaft kann man nur schlagen, wenn man selbst in Topform ist und wenn der Gegner einen schlechten Tag erwischt. Etwas Positives hatte das Spiel, wir hatten die Möglichkeit unsere Fehler zu erkennen. An denen wir jetzt verstärkt arbeiten müssen, um als Sieger im Abstiegskampf hervor zu gehen. Bericht über das Trainingslager in Uckley (10.10.03- 12.10.03):
Um der Mannschaft den letzten Schliff zu geben, fuhren wir ins Trainingslager. Nachdem wir uns am U- Bhf. Rudow getroffen hatten, stellten wir fest, dass wir einen Jungen zuviel am Bord hatten. Kein Problem, auch der wurde mit genommen. Ca. 35 km entfernt von Berlin fuhren wir durch Wälder und kleine Dörfer und trafen ohne Schaden in der Sportschule in Uckley ein.
Natürlich waren die Jungs aufgeregt, so waren sie ganz heiß zu hören, wer mit wem ein Zimmer teilt. Nachdem ich die Zimmereinteilung ausgegeben hatte, flitzten schon alle auf ihre Zimmer. Es wurden die Zimmerbesatzungen bewusst gemischt, um so die Kameradschaft untereinander zu fördern. Da in den Herbstferien Spieler der Mannschaft verreist waren, wurden alte Spieler der Mannschaft (Brian, Max, Firat, Robert und Patrick) mitgenommen. Das erste Abenteuer, nämlich das Beziehen der Betten und das Bestücken der Schränke, wurde gut überstanden. Das erste Mal musste durch die Trainer und Betreuer eingegriffen werden, als die Jungs ihren Vorrat von Süßigkeiten auspackten und diese in sich stopften.
Begrüßt wurde wir auch von der 1. 8er D von Lichtenberg 47. Deren Trainer verkündete seinen Spieler ohne meine Einverständnis, dass wir ein Freundschaftsspiel gegen sie bestreiten werden. Das wurde natürlich nicht durchgeführt, da der Trainer sich über die Heimleitung beschwerte, dass wir in der ersten Nacht zu laut gewesen seien. Hierbei ist zu sagen, dass die Mannschaft noch nicht in diesem Bezug in Bestform war, da haben wir schon andere Sachen erlebt! Jetzt kam die große Stunde von Lichtenberg, die erklärten selbstsicher, dass sie uns sowie geschlagen hätten. Fazit: Die sollen in ihrem Glauben bleiben! Schwerpunkt des Trainingslagers war neben der Förderung der Kameradschaft Ballschule und Passspiel. Wir fanden auch Zeit für Kabinettstückchen. (Fallrückzieher usw.). Die Rasenplätze und die Sporthalle haben unseren Erfordernissen Genüge getan. Der Spaßfaktor war groß geschrieben. Jeder hatte seinen Spaß, selbst Michael Lisowski und Ronny Garweg, die als Co- Trainer mitgereist waren, haben viel dazu gelernt. Beide unterstützen mich bestens und durften bei den Spielen und Turnieren mitwirken. Muskelkater, Krämpfe in den Beinen und im Bauch durch das viele Lachen mussten auskuriert werden.
Für ausreichend Essen durch die Bewirtschaftung wurde gesorgt. Nicht jeder war Fan der Kost. Gemüse, Obst und Getränke wurden aus Berlin mitgenommen. Hier langte jeder kräftig zu. Durch das viele Schälen der Sachen hätte ich fast einen Krampf im Arm gehabt. Am letzten Abend wurde zünftig gegrillt. Alle Jungs hatten mächtig Hunger, da sie mehrere Trainingseinheiten und zuletzt noch für eine Stunde in der Schwimmhalle waren. Alle waren gut gelaunt und es folgten viele Scherze. Es wurde getanzt, auch auf allen Vieren Polonäse, tolle Fotos entstanden und es wurde Brüderschaft mit Saft getrunken. Rodney hatte einen Tropfen zu viel im Glas. Er sorgte in der letzten Nacht für Stimmung. Er wurde gut von seinen Zimmergenossen (Max, Sinan, Roman) versorgt. Er musste sich mehrfach übergeben und wurde von mir nach Hause gefahren. Nach dem ich nachts um 01.00 Uhr von Berlin wieder im Heim war, begrüßte mich schon Sinan, der seine Mutter über Handy berichtete, das Roman, Rodney und er gebrochen hätten. Ein Alptraum, da die Mutter sich bestimmt jetzt Sorgen machte. Wobei Sinan und Roman nichts hatten, sondern nur Rodneys Arien nicht ertragen konnten. Zum Glück hatte Rodney eine schwere Magenverstimmung. Jeder sollte sich fragen, ob das nicht zu verhindern gewesen wäre. Fazit: Neben bestehenden Gameboy - Verbot, wird es in Zukunft ein Handy und Süßigkeiten - Verbot geben. Zum Schluss wurde in der Halle noch ein Turnier bei lauter Stimmungsmusik gespielt. Es machte allen Spaß. Die zwischenzeitlich verwüsteten Zimmer konnten wieder auf Vordermann gebracht werden. Der krönende Abschluss war der Besuch von MC Donald in Wildau, so konnte jeder gestärkt seine Eltern zu Hause begrüßen.
Abschließend ist festzustellen, dass so ein Trainingslager immer wieder Spaß macht, besonders den Kindern. Die erwachsenen Betreuer haben sich schon ein dickes Fell zugelegt und lassen sich neben den neuen grauen Haare, auch durch Blödsinn nicht aus der Ruhe bringen. Sportlich und kameradschaftlich brachte uns das Trainingslager viel weiter.
Gruß Helge
Eine kleine Fotoauswahl:
Die Teilnehmer des Trainingslagers:  Die Trainer:  Zimmerbelegung:  Zimmerbelegung:  Zimmerbelegung:  Zimmerbelegung:  Verwüstung der Zimmer:  Die Essenausgabe:  Raubtierfütterung:  Trainingsarbeit Feld:  Trainingsarbeit Halle:  Techniktraining:  Schwimmbadbesuch:  Stimmung bei der Grillfeier:    Spielbericht 20.09.03 BFC Südring - GW Neukölln 4-3 (1-2) Wir bestimmten die erste Halbzeit klar. Aus einer halben Chance machte Südring den 1-1 Ausgleich. Wir erspielten uns viele Chance doch diese blieben ungenutzt. Eine klare Halbzeitführung hätte rausspringen müssen. In der 2. Halbzeit wurde man bestraft, da man sehr nachlässig in der Abwehr war. Unkonzentriertheiten bauten den schwachen Gegner auf der dann plötzlich in Führung lag. Wir schafften noch den Ausgleich und drängten auf den Sieg. Abermals machte die Abwehr ein Schläfchen und stand man ohne Punkte da. Dummheit wurde bestraft. Spielbericht 27.09.03 GW Neukölln - Tasmania Gropiusstadt 3-3 (0-1) Wir stellten uns auf einen schweren Gegner ein. Zwei Leistungsträger mussten wir ersetzen. Alle Spieler die eingesetzt wurden zeigten sich wie verwandelt zur Vorwoche. Es stimmte alles, nur das Ergebnis lief an uns vorbei. So lag man schon nach 3. Minuten in der 1. Halbzeit 1-0 zurück und in der 3. Minute der zweiten Halbzeit fiel das 2-0. Wir bemühten uns zielstrebig nach vorne zu spielen. Ein Lohn dafür gab es nicht. Wir bekamen das 3-0. Dieses Ergebnis spiegelte nicht unsere Leistung an diesem Tag. 10 Minuten vor Schluss spielte Tasmania aus welchen Grund auch immer auf Zeit und schläferte sich selber ein. Ein Sonntagsschuss ließ einen Ruck durch die Mannschaft gehen. Es wurde auf Risiko gespielt. Ein klares Foul an unseren Stürmer brachte einen Elfmeter. Dieser wurde sicher verwandelt. Plötzlich stand es 3-2 und Tasmania konnte es nicht fassen. Nun spielte die Fußballwelt verrückt. Ein guter Steilpass und eine perfekte Flanke ließen unseren Stürmer zum 3--3 Ausgleich köpfen. Tasmania konnte es nicht fassen und wir jubelten vor Glück. Glückwunsch an die Mannschaft für ihr Siegeswillen! Nachdem die 1.E und jetzige 2.D letzte Saison Neuköllner Hallenmeister wurde und die Saison als Staffel ZWEITER- und das ungeschlagen- beendet hat, kommen in dieser Saison "harte Zeiten" auf sie zu. Sie müssen den Abgang von drei wertvollen Spielern in unsere 1.D kompensieren. Da das, trotz der Neuzugänge, nicht ganz so einfach sein wird, ist das Ziel für diese Saison der Klassenerhalt. Um diesem Ziel von Saisonbeginn an etwas näher zu kommen, wurde in der Vorbereitung dreimal in der Woche trainiert. Dies rief bei den Kindern nicht immer nur Freude hervor. Die hoffentlich zahlreichen Erfolge werden den Trainern recht geben und so ist für die Herbstferien ein Trainingslager angesagt. Zum Saisonende, ist wie jedes Jahr, eine Abschlussfahrt geplant.... Das hebt die Stimmung nicht nur bei den Kindern. Der Zusammenhalt in dieser Mannschaft wird unter den Kindern, Trainern und Eltern sehr großgeschrieben, so dass wir auch diese Saison hoffentlich in Harmonie 2 überstehen" werden, damit das Saisonziel nie aus den Augen verloren wird. Das Betreuerteam
Weitere Anmerkungen Folgende Freundschaftsspiele wurden durchgeführt: SF Neukölln/Rudow - GW Neukölln 2:0 GW Neukölln - Stern 1900 5:3 GW Neukölln - LBC 0:5 Blau-Weiss-Berlin - GW Neukölln 1:2 An folgenden Turnieren wurde teilgenommen: SF Neukölln/Rudow: Platz 13 Berolina Stralau: Platz 2 TSV Rudow - GW Neukölln 1:1 (1:1) 1. Punktspiel Beide Mannschaften wollten nicht mit einer Niederlage starten. Die ersten Halbzeit gehörte zum größten Teil unserer Mannschaft. Aus unseren Ecken konnten wir kein Kapital schlagen. Dikomey, Muchow, Fricke und Garweg konnten ihre Chancen nicht verwerten. Beide Teams besaßen starke Torhüten. Eine unglückliche Situation des Rudower Torwarts brachte uns einen Freistoß. Dieser Freistoß wurde eiskalt von Steinfurth verwandelt. Rudow drängte auf den Ausgleich und wurde kurz vor der Halbzeit mit einem Tor belohnt. Erst im zweiten Versuch lag der Ball im Tor. Der Pausentee schläferte unser Team ein. Die Hausherren machten nun mächtig Druck und setzten sich in unserer Hälfte fest. Gelegentliche Konter von uns verliefen erfolglos. Nur durch die gute kämpferische Leistung und etwas Glück, der Innenpfosten rettete uns kurz vor Abpfiff vor einer Niederlage, konnte der erste Punkt gegen den Abstieg eingefahren werden. Kompliment an beide Teams, die hart aber fair gespielt haben. Punktspiel GW Neukölln- Türkiyemspor 1-0 (0-0) Türkiyemspor war letzte Saison Staffelsieger in der 1.E. Das schafften wir leider nicht. Wir waren gewarnt, da Türkiyemspor das erste Spiel 13-0 gegen 1. FC Schöneberg gewonnen hatte. In der Vergangenheit haben wir mehrere Freundschaftsspiele gegen diese faire türkische Mannschaft gemacht. Es waren immer enge Spiele mit freundschaftlicher Atmosphäre. Auch diesmal gab es keine Probleme. Türkiyemspor spielte sehr diszipliniert und stand gut in der Deckung. Unsere Stürmer konnten sich sehr selten in Szene setzen. Unsere Abwehr und das Mittelfeld mussten Schwerstarbeit leisten. Ansonsten konnte unser Torwart Colditz die Fehler seiner Vorderleute entschärfen. Die Gäste übertrieben im entscheidenden Augenblick das Einzelspiel. Ihre Chancen ließen sie ungenutzt. Die beste Chance vergaben sie eine Minute vor Schluss aus einer Abseitsposition. Mit viel Geduld und Kampfeskraft konnte wir 10 Minuten vor dem Abpfiff einen Konter clever durch Muchow abschließen und das Spiel für uns entscheiden. Ehrlicher Weise muss man feststellen, dass die Gäste einen Punkt verdient gehabt hätten. Nun haben wir schon vier wichtige Punkte gegen den Abstieg errungen. Weiter so. |
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