Trainer: Daniel Volbert und Bozo Kolak Manager und 2. Vorsitzender: Pierre Siebelt Tel.: 0172-3816380 Betreuerin und 3. Vorsitzende: Petra Physiotherapeut: "Fuzzy" Spielklasse: Bezirksliga Staffel: 1
Aufgebot Tor: Zeljko Katavic (31), Wolfgang Adomat (25), Dominik Schaeffer (22) Abwehr: Tomasz Swiczak (29), Kreso Sapina (31), Rene Massenberg (26), Mario Tisano (24), Patrick El-Sayed (21) Mittelfeld: Robert Kolak (31), Bozo Kolak (32), Daniel Volbert (31), Thomas vom Hagen (30), Sehamet Morina (26), Markus Stark (24), Timur Birnabay (21) Sturm: Prosper Serge Ekoe-Ekobo (25), Daniel Sarnewski (21), Burak Akkus (25), Mario Fröhlich (18)
| Pl. | Verein | Sp | g | u | v | Torverh. | Diff. | Pkt. | | 1. | BSV Grün-Weiß Neukölln | 30 | 23 | 2 | 5 | 89 | : | 23 | 66 | 71 | | 2. | Hellas NW | 30 | 22 | 3 | 5 | 113 | : | 46 | 67 | 69 | | | | 3. | BW Hohenschönhausen | 30 | 18 | 6 | 6 | 95 | : | 56 | 39 | 60 | | 4. | TUS Makkabi | 30 | 18 | 5 | 7 | 79 | : | 33 | 46 | 59 | | 5. | DJK Roland-Borsigwald | 30 | 15 | 4 | 11 | 69 | : | 74 | -5 | 49 | | 6. | SC Berliner Amateure | 30 | 15 | 3 | 12 | 63 | : | 67 | -4 | 48 | | 7. | SC Staaken 1919 | 30 | 13 | 8 | 9 | 61 | : | 47 | 14 | 47 | | 8. | VFB Lichterfelde II | 30 | 14 | 5 | 11 | 67 | : | 68 | -1 | 47 | | 9. | VfB Einheit zu PankowI | 30 | 12 | 7 | 11 | 54 | : | 49 | 5 | 43 | | 10. | SF Johannisthal | 30 | 11 | 5 | 14 | 77 | : | 62 | 15 | 38 | | 11. | SV Stern Britz 89 | 30 | 10 | 8 | 12 | 49 | : | 75 | -26 | 38 | | 12. | SV Adler Berlin | 30 | 10 | 3 | 17 | 62 | : | 64 | -2 | 33 | | 13. | SV Lichtenberg 47 II | 30 | 10 | 3 | 17 | 53 | : | 59 | -6 | 33 | | | | | | | | | | | | | | 14. | FC Hellas | 30 | 7 | 1 | 22 | 43 | : | 111 | -68 | 22 | | 15. | BFC Meteor 06 | 30 | 3 | 6 | 21 | 31 | : | 90 | -59 | 15 | | 16. | SC Siemensstadt | 30 | 3 | 3 | 24 | 27 | : | 108 | -81 | 12 | Berichte: 23.05.2004 Spielbericht 30. Spieltag: GW Neukölln – SV Stern Britz 6:0 (2:0)
Im Hinspiel bei den Britzern tat man sich sehr schwer, gewann zwar verdient aber nur knapp mit 1:0.
Zum Spielverlauf:
Der Aufstieg war zwar schon vor dieser Begegnung perfekt, jedoch wollten die GW keinesfalls als Tabellenzweiter aufsteigen. Dazu benötigte man unbedingt einen Sieg gegen Stern Britz, da Hellas-Nordwest mit aller Wahrscheinlichkeit gegen Meteor ebenfalls gewinnen würde. Bozo und Volli haben zu Beginn des Spiels allen noch mal klar gemacht worum es in dieser Begegnung geht. GW hatte auch von Beginn an konzentriert gespielt. Allerdings merkte man den Britzern an, dass sie dem haushohen Favoriten unbedingt die Suppe versalzen wollten. Nach den ersten Minuten, die von GW bestimmt waren legte Stern Britz jeglichen Respekt ab und drang seinerseits immerwieder über die Außen und mit Steilpässen in bis zum Strafraum von GW vor. Genau in dieser Drangphase gelang GW in der 30. Spielminute der wichtige Führungstreffer. Kurze Zeit später gab es mal wieder eine Fehlentscheidung in Sachen Strafstoß gegen GW. Nach einer Ecke gehen B. Kolak und sein Gegenspieler zum Ball hoch und dieser wieder theatralisch zu Boden. Wie in der Vorwoche Tomek hatte auch Bozo in diesem Fall kein Foul begangen. Der anschließende Strafstoß konnte von Kata gehalten werden. Nahezu im direkten Gegenzug dann das 2:0 durch einen herrlichen Freistoßtreffer von "Spreho" Kolak. Halbzeitstand 2:0. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff gelang Serge nach einem Abwehrschnitzer von Dunzlaff das 3:0. Diesem folgte ein atemberaubender Flic-Flac. Ab diesem Zeitpunkt war es um die Britzer geschehen, die nur noch vereinzelt sich gegen die drohende Niederlage stemmten. Endergebnis ist bekannt und es wurde nur noch gefeiert....LANDESLIGA, WIR KOMMEN!!! Bis nächste Saison, euer Kata!
Beste Spieler: Die Zweete und alle anderen Fans!!! WIR DANKEN EUCH!!! DIE 1.
Zeljko Katavic 15.05.2004 Spielbericht 29. Spieltag: BW Hohenschönhausen – GW Neukölln 4:3 (3:0)
Das Hinspiel konnten die GW mit einem beeindruckenden 5:1 Sieg erfolgreich gestalten.
Zum Spielverlauf:
Nachdem man einige gute Gelegenheiten ausgelassen hatte in Führung zu gehen lag man plötzlich mit 3 Toren im Hintertreffen. Was war los? Das erste Tor nach einer Schwalbe von Langer und anschließendem Elfer. Der 2. Treffer war ein unglücklicher Abwehrfehler. Und das 0:3 Kopfballtor nach einer Ecke, Kata hätte rauskommen können. Halbzeitstand 3:0. In der 2. Halbzeit bewies die Mannschaft einmal mehr Moral und konnte trotz Unterzahl noch kurz vor Schluss ausgleichen. Unglücksrabe in diesem Spiel war Kata der in der letzten Spielminute einen gegnerischen Spieler völlig übermotiviert im eigenen Strafraum von den Beinen holte. Der anschließende Elfer besiegelte die 4:3 Niederlage.
Beste Spieler: R. Kolak
Zeljko Katavic 09.05.2004 Spielbericht 28. Spieltag: GW Neukölln – Berliner Amateure 1:0 (0:0)
In der ersten Saisonhälfte stand man bei den Amateuren am Rande einer Niederlage.
Zum Spielverlauf:
Den "Amas" wie sie sich selbst nennen war nicht anzumerken, dass sie tabellentechnisch irgendwo im Niemandsland kursierten. Im Gegenteil, man hatte eher den Eindruck, dass es bei den Kreuzbergern um Alles oder Nichts ging. Bereits zu Beginn der ersten Halbzeit sind die Amateure des öfteren gefährlich vor das GW Tor vorgedrungen. Insbesondere die von Lischewski getretenen Freistöße sorgten immer wieder Bewegung in der Abwehrreihe der Neuköllner. Diese war nicht komplett in gewohnter Besetzung angetreten, da „Masse“ derzeit seinen Urlaub in Griechenland verbringt. Für ihn spielte, erstmals seit dem Pokalspiel von Anfang an, Patti El-Sayed. Dieser erledigte seine Aufgabe sehr ordentlich. Einen Riesen hatte Tomek, der mit einem Kracher am Pfosten scheiterte. Halbzeitstand 0:0. Nach einer Standpauke von Bozo Kolak und Daniel Volbert in der Halbzeitpause wurde dann im zweiten Abschnitt das Spiel der GW etwas druckvoller. Einmal mehr war es der „alte Mann und der Ball“ Kolak, der nach einem feinen Zusammenspiel mit Serge die 1:0 Führung besorgte. Großkaräter gab es auf beiden Seiten nicht mehr, so dass es bei diesem Spielstand und einem schwer erkämpften Sieg blieb.
Beste Spieler: Tomek
Zeljko Katavic 02.05.2004 Spielbericht 27. Spieltag: SV Hellas-Nordwest 04 – GW Neukölln 0:1 (0:0)
In diesem Gipfeltreffen trafen die beiden besten Mannschaften der 1. Abteilung aufeinander. Die Nordberliner hatten bei einem Sieg sogar die Möglichkeit sich vor GW Neukölln an die Tabellenspitze zu setzen.
Zum Spielverlauf:
Beide Mannschaften zeigten von Anfang den Willen den Platz als Sieger zu verlassen. Dementsprechend war es auch eine offene Partie mit Chancen hüben wie drüben. Das erste Highlight in den Anfangsminuten war ein Treffer der GW der vom jungen Schiedsrichter nicht gegeben worden ist, da dieser der Meinung war, dass der Ball vor der Linie geklärt worden sei. Aber auch die Hellenen hatten im Gegenzug einen „Riesen“ als Göring ein, zwei Haken schlagend plötzlich frei vor Keeper Katavic stand und sich die Ecke eigentlich nur aussuchen musste, als Masse mit einer entschlossenen Grätsche diesen noch am Abschluss hindern konnte. Zur Halbzeit trennten sich beide Vertretungen torlos. In der zweiten Hälfte zog GW Neukölln zunächst das Tempo an und wollte recht früh einen Treffer erzielen. Eine fast 100%ige Chance hatte Timur in der 57. Minute als er nahezu die komplette Abwehr von Hellas narrte, dann aber leider im Abschluss doch noch gestört wurde. Das wäre die Möglichkeit zur Führung gewesen. Auch Hellas hatte den einen oder anderen Versuch gestartet, jedoch bis auf eine Direktabnahme von Lemke sprang nicht viel dabei heraus. Als dann Teufelskerl B. Kolak einmal mehr Nase bewies und einen Patzer von Klaue zur 1:0 Führung nutzte, geriet Hellas-Nordwest immer mehr unter Zugzwang. In dieser Phase und denkbar ungünstig, kassierte der bis dahin gute „Starki“ eine gelb-rote Karte. Bedingt dadurch, hatte nun sein Gegenspieler mehr Freiheiten auf der rechten Flügelseite der Hellenen. Dies nutzte er immer häufiger um nun in der Schlussphase der Partie, die nach vorn gerückten Hellenen mit Flanken zu füttern. Keeper Katavic, der nun die richtige Distanz für diesen recht schmalen Platz gefunden hatte, konnte jedoch eine Vielzahl der Flanken und Steilpässe rechtzeitig abpflücken. In der 88. Minute wurde B. Kolak wegen wiederholtem Foulspiel vom Platz gestellt. Bis zum Schlusspfiff blieb es jedoch bei diesem Spielstand. Alles in allem war es aufgrund der besseren Chancen ein verdienter Sieg für GW Neukölln.
Beste Spieler: Volbert, B. Kolak, Masse
Zeljko Katavic 25.04.2004 Spielbericht 26. Spieltag: GW Neukölln – SC DJK Roland Borsigwalde 3:1 (2:0)
Im Hinspiel bei den Borsigwaldern hatte man seine liebe Mühe & Not mit den Nordberlinern. Die GW hatten wesentlich mehr vom Spiel, lagen jedoch bis kurz vor Abpfiff mit 0:1 hinten ehe kurz vor Ultimo noch der Ausgleich gelang.
Zum Spielverlauf:
Man war durch die gute kämpferisch Leistung der Nordstädter aus dem Hinspiel gewarnt. Die Mannschaft war allerdings zu Beginn recht gut eingestellt und man lag bereits zur Pause mit 2:0 in Führung. In der zweiten Hälfte, und vor allem nach dem 3:0, schlich sich bei den GW einmal mehr eine gewisse Lethargie ein und das Spiel verflachte zusehends. Kurz vor Spielende kassierte man einer Unachtsamkeit in der Abwehr dann doch noch einen Gegentreffer. Erfreulich für GW Neukölln ist die Tatsache, dass der direkte Verfolger Hellas Nordwest beim griechischen Vertreter FC Hellas Federn lassen musste und 2:3 verlor. Damit liegen sie selbst bei Spielgleichstand momentan hinter den Neuköllnern.
Beste Spieler: Binerbay
Zeljko Katavic 18.04.2004 Spielbericht 25. Spieltag: SV Adler Berlin – GW Neukölln 0:2 (0:1)
Im Hinspiel daheim an der Johannisthaler Chaussee wurden die GW klassisch ausgekontert und kassierte gegen die Lichtenrader eine empfindliche Niederlage.
Zum Spielverlauf:
Spielerisch von Anfang an eindeutig überlegen schafften es die GW aber nicht bereits früh die Weichen auf Sieg zu stellen. Es kam sogar noch schlimmer. In der 18. Spielminute war es Markus Stark der nach einem Blackout die rote Karte sah. Über 70 Minuten in Unterzahl machten das Unterfangen an diesem Sonntag zu siegen nicht einfacher. In der 40. Minute setzte sich B. Kolak über die linke Seite durch und wurde im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht, Elfmeter! Tomek Siwczak tritt an und trifft! 1:0 aus Sicht der GW, zu einem günstigen Zeitpunkt. In der zweiten Hälfte dieser Begegnung hatte GW Neukölln selbst in Unterzahl mehr Spielanteile. Gegen die gut gestaffelte Abwehr fanden die Lichtenrader kein probates Mittel um zu Torgelegenheiten zu gelangen. Die Manndecker Tomek und Masse hatten ihre Gegenspieler fest im Griff. Und Kreso bewies einmal mehr seine Übersicht. Kurze Zeit später erhöhte sogar Sehamet auf 2:0, wichtig! Als dann jedoch in der 75. Spielminute auch noch Serge eine rote Karte kassierte, die ohne Zweifel unberechtigt war, wurde es zum Schluss der Partie noch mal eng, geht man zumindest von der Zahl der noch aktiven Neuköllner aus. Praktisch sah das allerdings so aus, dass selbst mit 2 Spielern mehr auf dem Platz, die Lichtenrader nicht in der Lage waren das Abwehrbollwerk um Kreso Sapina herum zu knacken.
Beste Spieler: Tomek, Masse, Kreso
Zeljko Katavic 03.04.2004 Spielbericht 24. Spieltag: SV Lichtenberg 47 II - GW Neukölln 0:2 (0:1) Anfang der Rückrunde gab es eine Generalabsage seitens des BFV. Dies war nun das Nachholspiel gegen die Reserve vom SV Lichtenberg 47. Zum Spielverlauf: Kämpferisch haben die Lichtenberger die gesamte Spielzeit gegengehalten. Unmittelbar nach dem Anpfiff hat der Schiedsrichter ein reguläres Tor der GW wegen angeblicher Abseitsposition aberkannt. Kurze Zeit später war dann Timur Birnabay auf der Stelle und markierte in der 5. Spielminute die Neuköllner Führung. Ein Auftakt nach Maß aus Sicht des an diesem Tag auf der Trainerbank befindlichen Managers Pierre Siebelt. Die Lichtenberger allerdings keineswegs geschockt suchten ihr Glück in der Offensive. Bis zum 16er durchaus auch erfolgreich. Kaum waren sie bei der Abwehrreihe von GW Neukölln angelangt, war auch schon Feierabend. Tomek, Kreso und Masse boten eine bärenstarke Leistung, so das die Lichtenberger in den gesamten 90 Minuten nur einen einzigen Torschuß verbuchen konnten. An diesem Samstag war das mit Abstand der beste Mannschaftsteil. Kurz vor dem Abpfiff war es dann wieder Timur, der per Kopfball zum 0:2 Endstand traf. Im übrigen hatte dieser einige Aktien an den Offensivbemühungen der GW. Man hat den Eindruck als sei nun endgültig der Knoten geplatzt. Beste Spieler: Abwehr, Timur Zeljko Katavic 28.3.2004 Spielbericht 23. Spieltag: GW Neukölln - BFC Meteor 06 6:0 (0:0) Der nächste Gegner aus dem Tabellenkeller war zu Gast. Zum Spielverlauf: In einer absolut desolaten ersten Halbzeit taten sich die Mannen von GW unerwartet schwer gegen die Weddinger, die natürlich versuchten mit allen Mitteln den Spielaufbau des Tabellenführer zu zerstören. Dieses Unterfangen gelang BFC Meteor 06 auch sehr erfolgreich. Immerhin trennte man sich zur Halbzeit torlos. Wer hätte das zu Beginn der Partie gedacht. In der zweiten Halbzeit brach einmal mehr die Zeit von Serge an, der an diesem Sonntag wieder als 4-facher Schütze zu nennen war. Wenn man bedenkt, daß er angeschlagen war, ist das eine grandiose Leistung. Beim Stande von 3:0 hielt Katavic einen Elfmeter, nachdem er sonst kaum zu tun hatte. Beste Spieler: Ekoe-Ekobo Zeljko Katavic 21.3.2004 Spielbericht 22. Spieltag: GW Neukölln - FC Hellas 8:0 (2:0) Im Hinspiel hatten sich die GW recht schwer getan. Man lag sogar mit 0:1 hinten. Zum Spielverlauf: Wie in vielen anderen Begegnungen an diesem Sonntag hatte auch diese Partie kräftig mit den Windverhältnissen zu kämpfen. In der ersten Halbzeit profitierten die Hellenen davon und hatten in den ersten 15 Minuten einige Starfraumszenen die allerdings zu keinem Erfolg führten. Als dann doch die ersten Treffer für GW in der ersten Halbzeit fielen, brachen die Griechen in der zweiten Halbzeit völlig ein. Letzendlich kam es zu einem souveränen Sieg der GW. Beste Spieler: Ekoe-Ekobo Zeljko Katavic 14.3.2004 Spielbericht 21. Spieltag: SC Siemensstadt - GW Neukölln 0:7 (0:5) Nach der Heimniederlage hatte man was gut zu machen. Zum Spielverlauf: Es gibt eigentlich nicht viel zu berichten. Nach ca. 25 Min. stand es bereits 0:5 aus Sicht der Gastgeber. In der zweiten Halbzeit hieß die oberste Devise der Spandauer, Schadensbegrenzung. Wie auch im Hinspiel gilt es: An diesen Sieg sollte die Mannschaft nun anknüpfen, und weiterhin konzentriert Fußball spielen.
Beste Spieler: Kreso Sapina, weil er die Mannschaft plus Funktionäre, anlässlich seines 29. Geburtstages, anschließend zum Essen eingeladen hat. Vielen Dank und alles Gute im Namen des Vereins. Zeljko Katavic 07.03.2004 Spielbericht 20. Spieltag: GW Neukölln - SC Staaken 0:3 (0:1) Im Hinspiel gegen die Spandauer Vertretung hat man eine unglückliche Niederlage hinnehmen müssen. Nachdem man einige gute Möglichkeiten im Verlaufe des Spiels ungenutzt ließ war es Marwan der in der 85. Spielminute das 1:0 für die Nordberliner markierte und damit GW die erste Niederlage bescherte. Umso motivierter und heißer waren die Mannen von GW gegen diesen Gegner. Zum Spielverlauf: Nach 5 siegreichen Spielen infolge hatten die Spandauer von Beginn an großes Selbstvertrauen. Nach anfänglichem Abtasten waren es dann die Männer aus Staaken, die in der 19. Spielminute die erste große Chance auf den Füßen hatten. Brust hatte vom 16er Maß genommen, doch Kata konnte den guten Schuß noch um den Pfosten lenken. Die anschließende Ecke war symptomatisch für das ganze Spiel, wie sich später herausstellen sollte. Nach der Hereingabe klärt Kata zunächst mit einer Faustabwehr, der Ball allerdings landete eben dem vorhin genannten Brust auf dem Fuß und dieser vollendete volley ins rechte obere Eck. Das war in der Tat ein Schock für die GW den sie auch im Verlauf der Begegnung nicht verdauen konnten. In die Kabine ging es dann mit diesem 0:1 Rückstand. In den Köpfen der meisten war vermutlich noch das Spiel der Vorwoche, wo man einen solchen Rückstand noch umbiegen konnte. Und gegen die Staakener hate man ja noch eine ganze Halbzeit zu spielen. Da konnte noch vieles passieren. Sicher!!! Nachdem Tomek es versäumte den Ausgleich zu erzielen, fing man sich im Gegenzug das 0:2 ein. Diesmal ins linke obere Eck. Nun rannte man vergeblich diesem 0:2 Rückstand hinterher. Wirklich zwingende Chancen konnte die GW nicht vorweisen. So kam es wie es kommen mußte. In der 87. Minute gab der Schiedsrichter, der ohne Zweifel überfordert war mit diesem Spiel, Freistoß für den SC Staaken. Kata stellt, bei diesem Spielstand natürlich nur eine 2-Mann Mauer, damit für einen evtl. schnellen Gegenangriff die Offensive entsprechend vorhanden ist. Der dann ausgeführte Freistoß von Grams wurde dann von Clive unhaltbar für Kata abgefälscht. 0:3! Somit hatte Kata mit zwei uglücklichen Aktionen maßgeblichen Anteil an der Höhe dieser Niederlage. PS: In der 70. Spielminute wurde "Robbi" Kolak mit einer Gelb-Roten vom Platz gestellt. Somit fehlte auch dadurch der notwendige Druck in der Schlusphase. Beste Spieler: Fehlanzeige Zeljko Katavic 29.02.2004 Spielbericht 19. Spieltag: SF Johannisthal - GW (Bozo) Neukölln 1:3 (0:0) Die Johannisthaler hatten nach einem nicht so glücklichen Beginn in die Bezirksligasaison nun bereits einigemale gute Ergebnisse erzielt und sind sogar eher auf dem Weg zu einem gesicherten Mittelfeldplatz, statt mit dem Abstieg was zu tun zu haben. Mannschaften wie BW Hschönh. oder auch Hellas NW haben das zu spüren bekommen und mußten sich jeweils mit nur einem Punkt zufrieden geben gegen die kampfstarken Südberliner. Zum Spielverlauf: Nach der klaren Hinspielniederlage waren sich die Johannisthaler, ob der Stärke der Neuköllner bewußt und traten entsprechend engagiert auf. Bereits in der 3. Spielminute hätten die SF aus Johannisthal in Führung gehen können, doch Kata verhinderte mit einem Fußreflex auf der Linie den frühen Gegentreffer. GW Neukölln war bemüht ein offensives Flügelspiel aufzuziehen, doch gelang es den Johannisthalern immerwieder die Angriffsbemühungen zu stören. Hinzu kam noch, daß Serge sich einer Sonderbewachung erfreuen durfte und somit schwer zur Entfaltung kam. Man trennte sich zur Halbzeit torlos. In der zweiten Halbzeit fand man weiterhin kein probates Mittel gegen die forsch zu Werke gehenden Verteidiger von Johannisthal. Mit dieser Tatsache und dem daraus resultierenden psychologischen Vorteil im Rücken erzielten die Johannisthaler in der 65. Spielminute sogar den Führungstreffer. Der soeben eingewechselte Ersatzspieler hatte getroffen. Zu diesem Zeitpunkt durchaus ein Schock für die Neuköllner. Betrachter neigten schon zu dem Gedanken, mann könne froh sein wenn man überhaupt noch einen Punkt holen könnte. Doch die Rechnung haben sie ohne Bozo Kolak gemacht. Er kam in der ca. 70 min. rein, und traf auch prompt mit dem Kopf zum 1:1 Ausgleich. Was für ein Riecher von D. Volbert. Nun ging ein Ruck durch die Mannschaft, wie ausgewechselt drängte man immerwieder die Johannisthaler in ihre eigene Hälfe die ihreseits so gut wie kein einziges mal vor das Neuköllner Tor kamen. In der 84. Minute war es dann wieder Bozo Kolak, der noch während des gefoult werden (wofür es im übrigen hätte einen Elfer geben können, aber den hätte ja dann jemand anderes geschossen, und das wollte Bozo anscheinend nicht!) das Leder an die Unterkante der Latte zur verdienten 2:1 Führung donnerte. Zwei Minuten vor Abfiff der Partie war es dann abermals Bozo, der mit einer Zuckerflanke mit RECHTS Timur bediente und dieser zum 3:1 Endstand für die Neuköllner traf. PS: An all diejenigen die behaupten wir seien eine seelenlose Söldnertruppe: Bemerkenswert ist die Moral der Mannschaft die es immerwieder schafft Rückstände mit einer mannschaftlichen und kämpferischen Geschlossenheit wieder umzubiegen. Darüber hinaus ist jeder eingeladen bei den Feierlichkeiten dieser "Söldnertruppe" im Anschluß nach einem Spiel teilzunehmen. Beste Spieler: B. Kolak Zeljko Katavic 22.02.2004 Spielbericht 18. Spieltag: GW Neukölln - VfB Lichterfelde II 3:0 (0:0) Im Hinspiel gewann man noch gegen den LFC Victoria 92 II und im Rückspiel war es dann schon wieder der VfB Lichterfelde II der zu Gast an der Johannisthaler Chaussee war. Das Berliner Verbandsgericht hat entschieden, daß der Name Victoria nicht genutzt werden darf. Der Einspruch kam vom Landesligisten und 2-fachen Deutschen Meister BFC Viktoria 89. Zum Spielverlauf: Die junge Lichterfelder Mannschaft hatte sich nach der Niederlage in der Hinrunde, für das Rückspiel einiges vorgenommen. Es war auch durchaus ansprechend was die Mannen aus Lichterfelde auf dem Platz zeigten. Jedoch fehlte den Youngsters im Abschluß, wie auch schon im Hinspiel, die nötige Cleverness. In der zweiten Halbzeit setzte sich dann die Routine von GW Neukölln durch. Leider gab es zwei Geschehnisse an diesem Sonntag die für die Neuköllner einen herben Rückschlag bedeuten könnten. Zum einen ist es die rote Karte für Sehamet Morina, der somit mindestens gegen Johannisthal gesperrt ist, und die Verletzung von D. Sarnewski. Diese stellte sich als Innenbandriß heraus, was für den Jungen unter Umständen das Ende der Saison bedeuten könnte. Das wäre für die Offensive ein tragischer Verlust. Beste Spieler: R. Kolak, M. Stark, Serge Zeljko Katavic 15.02.2004 Spielbericht: VfB Einh z. Pankow - GW Neukölln 1:4 (0:2) Im Hinspiel mußte man sich die Punkte mit den Nordberlinern teilen, die mit einer wehementen Abwehrleistung aufwarteten. Das Trainergespann Volbert/Kolak hatte bereits die gesamte Vorwoche auf die Bedeutung dieses Spiels hingewiesen, und dies auch zurecht, wenn man beobachtet hat wie die Pankower motiviert waren. Eine kleine Kuriosität am Rande: Um ein Haar hätte Manager und Ersatzkeeper Siebelt selbst zur Tat schreiten müssen (Er versucht es auch mit allen Mitteln :-)). Keeper Katavic war bis 5 minuten vor Spielbeginn verschollen, weg, vom Erdboden verschluckt! Was war geschehen? Man mußte an diesem Sonntag auf den Ausweichplatz der Pankower ran. Dieser war gleich um die Ecke! Aber nicht für Katavic, er hat es vorgezogen geradeaus zum Kreisverkehr (statt rechts) zu laufen, von dort aus über die Villensiedlung zur Gartenkolonie, dann vorbei an den zwei Hügeln Richtung Schöholzer Heide (oder so ähnlich), dort hat er sich mit einem gleichgeschlächtlichem männlichen Pärchen unterhalten, die ihm dann den rechten Weg weisten. UNGLAUBLICH! siehe dazu folgende Karte: Zum Spielverlauf:
Nach anfänglichen Schwierigkeiten kamen die GW immer besser zum Zuge. Die Pankower sind wie auch im Hinspiel sehr destruktiv vorgegangen. Diesmal waren die Mannen von GW besser eingestellt und hatten den unbändigen Willen zu siegen. R. Kolak und auch Trainer Daniel Volbert peitschten "ihre" Jungs immer wieder mit lautstarken Parolen nach vorne. Einer hatte es sich besonders zu Herzen genommen, der überragende S. Morina. Es ist wirklich ein Phänomen wie dieser Bursche es immer wieder schafft in ünmöglichen Situationen kühlen Kopf zu bewahren und die "Dinger" zu versenken. Hut ab!!! Hinten passierte nicht viel, bis auf einen unberechtigten Elfer, den Kata fast noch gehalten hätte. Insgesamt war es ein, auch in dieser Höhe, verdienter Sieg der GW.
Beste Spieler: S. Morina Zeljko Katavic 08.02.2004 Spielbericht: GW Neukölln - TuS Makkabi 2:0 (0:0)
Nach der langen Winterpause und wochenlanger Vorbereitung auf die Rückrunde fand nun die erste Begegnung im neuen Jahr statt, nachdem es vergangene Woche eine Generalabsage gab. Das Spiel gegen TuS Makkabi fand unter besonderen Vorzeichen statt. In der Hinrundenbegegnung kam es zur Eskalation zwischen beiden Mannschaften bei der einige GW das Spielfeld verlassen mussten. Zu allem Überfluß wurde das Spiel mit 1:2 verloren. Darüber hinaus war es die letzte Amtshandlung des Trainergespanns Hoch/Fröhlich.
Zum Spielverlauf:
Man hatte sich viel vorgenommen gegen TuS Makkabi die sich mit 2 Oberligaspielern verstärkt hatten und durchaus nicht abgeschlagen sind im Rennen um die Aufstiegsplätze. Dazu benötigte sie allerdings einen Sieg gegen die Südberliner. Anfang der ersten Halbzeit lief es bei GW alles andere als rund. Der Gegner verstand es hervorragend die Räume eng zu machen und ließ somit GW kaum Platz zur Entfaltung. Es kam sogar ganz anders, nachdem TuS Makkabi gemerkt hat das bei GW der nötige Biss fehlte nutzte man das aggressive Zweikampfverhalten um die Neuköllner bereits am 16er zu stören. Daraus resultierten auch der eine oder andere Ballverlusst welcher wiederum Torchancen nach sich zog. Diese wurden jedoch von Keeper Katavic vereitelt. Ein Gegentor zu diesem Zeitpunkt wäre denkbar ungünstig gewesen. Hinzu kam noch, daß Serge in der ersten Halbzeit der nötige Zug zum Tor fehlte. Der Gang in die Halbzeitpause wurde somit von beiden Mannschaften ohne Gegentor vollzogen. Im zweiten Abschnitt dieser Begegnung lief es dann zumindest von der kämpferischen Einstellung besser und hinten brannte auch nicht mehr soviel an. Jedoch vorne hatte an diesem Sonntag jemand mit Ladehemmung zu kämpfen. Serge hätte vermutlich selbst nach 180 Minuten kein Tor erzielt. Auf die Vielzahl der Chancen will ich gar nicht zu sprechen kommen. Dafür war es einmal mehr Denis Sarnewski, der nach langer Verletzungspause die GW in der 62 min. mit 1:0 in Führung brachte. Hut ab vor diesem jungen Burschen, der sich in den letzten Monaten unwahrscheinlich entwickelt hat. Beim Gegner hatte man den Eindruck, daß sie der Kampfkraft und Kondition der GW in dieser Phase des Spiels nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Als dann noch Robert Kolak, nach zwei mißglückten Schußversuchen, mit einem herrlichen Treffer aus ca. 18 m das vorentscheidende 2:0 besorgte waren der Freude keine Grenzen mehr gesetzt. Durch diesen Sieg und aufgrund der Tatsache, daß das Spiel Hellas NW - BW Hohensch. ist man erstmals Tabellenführer. Weiter so!!!!
Beste Spieler: geschl. Mannschaftsleistung
Zeljko Katavic 12.10.2003 Spielbericht 7. Spieltag: GW Neukölln - SC Siemensstadt 7:0 (3:0)
Nachdem das Trainergespann Guido Hoch und Michael Fröhlich ihr Amt niedergelegt haben stand das neue Duo B. Kolak und D. Volbert vor ihrer ersten Aufgabe, dem SC Siemensstadt.
Zum Spielverlauf:
Von Beginn an die Spandauer unter Druck setzen, so hieß die Devise von den beiden neuen Trainern. Das wurde von der Mannschaft auch prompt umgesetzt. Mit einigen personellen Veränderungen der GW verstand man es sofort den Gegner in seine Schranken zu weisen. Nach 21 Minuten stand es bereits 3:0 für den Gastgeber. Nach einer 20 min. Atempause für die Spandauer, legte GW in der zweiten Spielhälfte wieder einen Zahn zu und kam zu einem, für die meisten überraschend, klaren 7:0 Erfolg. Für die "meisten" deshalb, weil B. Kolak vor dem Spiel auf die Frage hin, wie denn das Spiel ausgehen würde, mit eben diesem Endstand antwortete. Überragend an diesem Sonntag waren Serge und Buki, die jeweils einen Hattrick schafften, und Massenberg der ein sehr starkes Spiel in der Defensive ablieferte. Aber auch ein M. Stark zeigte nach längerer Bankzugehörigkeit eine ansprechende Leistung. An diesen Sieg sollte die Mannschaft nun anknüpfen, und weiterhin konzentriert Fußball spielen.
Beste Spieler: "Masse"
Zeljko Katavic 05.10.2003 Spielbericht Nachholspiel 2. Spieltag: TUS Makkabi - GW Neukölln 2:1 (0:1)
Ohne Worte.
Zum Spielverlauf:
Beste Spieler:
Zeljko Katavic 02.10.2003 Spielbericht 2. Runde Paul-Rusch-Pokal: GW Neukölln - SSV Köpenick 6:1 (1:0)
In der zweiten Runde des P-R-Pokals traf man auf einen Vertreter der Kreisliga A.
Zum Spielverlauf:
Anfangs tat man sich sehr schwer gegen eine sehr frech zu Werke gehende Vertretung des SSV Köpenick. Man hätte bereits in den Anfangsminuten in Rückstand geraten wäre Katavic nicht zweimal auf seinem Posten gewesen. Insbesondere über die linke Flügelseite des Gegners drang man immer wieder gefährlich in Strafraumnähe von GW Neukölln. Nachdem die Köpenicker dann aufgrund einer roten Karte dezimiert waren und ihre Kräfte schwanden, verlagerte sich das spiel nun immer mehr in die gegnerische Hälfte, so dass es dann zwar zu einem standesgemäßen aber keineswegs glanzvollem Ergebnis kam.
Beste Spieler: T. Huse
Zeljko Katavic 28.09.2003 Spielbericht 6. Spieltag: SC Staaken - GW Neukölln 1:0 (0:0)
Der vermutlich bislang stärkste Gegner von GW Neukölln. Das sollte sich auch bewahrheiten.
Zum Spielverlauf:
Auf beiden Seiten gab es in diesem Spiel einige Möglichkeiten, wobei GW die klareren Chancen besaß ( Sarnewski, Pfosten & Buki, knapp überm Angel). In der zweiten Hälfte, dann fast der Führungstreffer für die Nordberliner als Schäffer bereits geschlagen war und B. Kolak mit dem Kopf noch auf der Linie klärte. Es kam wie es die Fußballweisheit oft beschreibt. Kurz vor Abpfiff eine ähnliche Situation, doch diesmal ist der Ball im Tor und beschert GW die erste Saisonniederlage.
Beste Spieler: B. Kolak
Zeljko Katavic 20.09.2003 Spielbericht 5. Spieltag: GW Neukölln - SF Johannisthal 5:1 (3:0)
Wunderschönes Fußballwetter an der Johannisthaler Chaussee. Gegner an diesem Sonntag waren die Sportfreunde aus Johannisthal, die vergangene Saison den Aufstieg in die Bezirksliga erreichten.
Zum Spielverlauf:
Die GW legten los wie die Feuerwehr. Johannisthal kam in der ersten halben Stunde kaum aus der eigenen Hälfte heraus. In allen Belangen überlegen startete GW ein Angriff nach dem anderen. Nach einem Eckstoß dann der Führungstreffer in der 14. Spielminute durch Sarnewski (mit der Fußsohle). In der Folgezeit explodierte einer der GW, der vergangene Woche die Reservebank drücken musste und mit Sicherheit nicht erfreut war über diese Entscheidung, Serge Ekoe-Ekobo. Er war es der die GW mit seinen Treffern zum 2:0 und 3:0 endgültig auf die Siegerstrasse brachte. Trauriger Höhepunkt in der ersten Spielhälfte, war die Verletzung des bis dahin sehr starken D. Volbert. Seiner Aussage nach handelt es sich vermutlich um einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel. Gute Besserung im Namen aller. In der zweiten Halbzeit ließen die Neuköllner die Zügel ziemlich locker, so das die Johannisthaler in der 71. Spielminute auf 3:1 verkürzen konnten. Diesem Umstand zu verdanken erhöhte GW kurzweilig mal wieder das Tempo und legte noch mal 2 Treffer nach (Serge und B. Kolak) zum Endstand 5:1. Maßgeblichen Anteil an diesem Sieg hatte mit seinem Hattrick Serge, dem anscheinend die Künstlerpause vergangenes Wochenende den Kopf wieder zurechtgerückt hatte. Für die SF Johannisthal ein deprimierender Sonntag nachmitag und für GW 3 Punkte.
Beste Spieler: S. Ekoe-Ekobo
Zeljko Katavic 12.09.2003 Spielbericht 4. Spieltag: LFC Victoria 92 II - GW Neukölln 1:3 (1:2)
Am 4. Spieltag der GW traf man auswärts auf den bisher ungeschlagenen und zu diesem Zeitpunkt führenden der 1. Bezirksligastaffel, LFC Victoria 92 II.
Zum Spielverlauf:
Eigentlich wollte GW von Beginn an das Heft in die Hand nehmen. Das gelang erst mal nicht, da man bereits ab der 5. Spielminute mit 0:1 hinten lag. Nach einem Eckstoß kam ein Gegner unbedrängt zum Ball und vollendete per Dropkick zur Lichterfelder Führung. Eine ungewohnte Ausgangssituation, da GW im bisherigen Saisonverlauf weder in Rückstand geraten ist noch überhaupt einen Gegentreffer hinnehmen musste. Positiv war, dass die Neuköllner keineswegs geschockt waren, sondern jetzt erst recht motivierter zur Sache gingen. Das wurde dann auch belohnt als Buki sich in der 9. Spielminute ans Herz fasste und nach einem Dribbling das Leder zum verdienten Ausgleich ins gegnerische Tor beförderte. Das Tor war insofern kurios, weil Buki noch während des Dribblings gefoult wurde, aber trotzdem noch aufrecht blieb, und anschließend der Ball von der Unterkante der Latte gegen den Rücken des gegnerischen Keepers und von dort aus im Tor landete. In der Zwischenzeit beherrschten auf beiden Seiten viele kleine Nickligkeiten das Spielgeschehen. In der 35. Minute war es dann Rommel, der an diesem Samstag aufgrund guter Leistungen im Training und in der "Zweiten" den Vorzug vor Serge erhielt, der nach einer traumhaften Flanke von Bozo Kolak per Kopf den Führungstreffer für die GW erzielte und somit seine Aufstellung rechtfertigte. In der zweiten Halbzeit gerieten dann die Neuköllner anfänglich schnell unter Druck. LFC Victoria 92 II wollte den Rückstand schnellstmöglich egalisieren. In dieser Spielphase hatten die Gastgeber mehrere Gelegenheiten den Ausgleich zu erzielen (Freistöße, Kopfball übers Tor bzw. zu lasch auf´s Tor und Distanzschüsse). Allerdings fehlte den Lichterfelder die nötige Konzentration im Abschluss. Aber auch GW hatte Chancen die Führung auszubauen. Mitte der zweiten Halbzeit vertändelte Buki aus aussichtsreicher Position, weswegen Trainer Guido Hoch am Spielfeldrand fast einen Kollaps erlitt. In der 84. Minute war es dann "Spreho" Kolak der nach einer tollen Vorarbeit von Sehamet Morina, dessen Querpass aus ca. 18-19 Metern direkt in den linken Winkel nagelte und zum vorentscheidenden 3:1 aus Sicht der GW traf. Nach dem Spiel trafen sich die 1. Herren mit Begleitung zum Abendessen beim Griechen "Filia".
Beste Spieler: S. Morina
Zeljko Katavic 07.09.2003 Spielbericht 3. Spieltag: GW Neukölln - VfB/Einheit zu Pankow 0:0 (0:0)
An diesem Sonntag war VfB/Einheit zu Pankow an der Johannisthaler Chaussee zu Gast. Letzte Saison noch der Landesliga zugehörig versuchen sich die Pankower nun zwangsweise nach dem Abstieg, in der Bezirksliga. Sowohl von der Presse als auch von Trainer Guido Hoch als Geheimfavorit gehandelt, waren die Pankower eine harte Nuss, die auch wie im Spielbericht zu lesen, nicht zu knacken war.
Zum Spielverlauf:
Anfangs der ersten Halbzeit waren beide Mannschaften zunächst mal bemüht Sicherheit in die eigenen Reihen zu bringen und den Gegner abzutasten. Die taktische Ausrichtung der Gäste wurde ziemlich schnell deutlich, man hatte den Eindruck als würden die Pankower von Anfang an auf Schadensbegrenzung aus sein. Praktisch sah das so aus, dass überwiegend aus einer sehr dichten und kompakten Abwehr heraus operiert wurde. Zeitweise standen die Gäste mit elf Mann im eigenen Strafraum. Es sei aber auch angemerkt, dass sie diese Art der Defensivarbeit auch gut beherrschten. Unsere Stürmer Sarnewski und Ekoe-Ekobo sind Kaum zum Zuge gekommen. Hier und da ergaben sich mal Chancen aus der Distanz die aber am guten Schlussmann der Pankower verpufften. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit. Mit dem kleinen Unterschied, dass aufgrund der nun noch offensiver zu Werke gehenden GW-Vertretung, sich ab und zu mal Konterchancen für die Gäste ergaben. Angst und Bange musste aber GW-Schlussmann Schäffer nicht werden, da er einen überragenden Timo Krause vor sich hatte, der an diesem Spieltag einmal mehr seine Klasse als umsichtiger Libero bewies (d. Red.). Er war es auch der die Grün Weißen gar vor einer Niederlage bewahrte, als er kurz vor Schluss für den bereits geschlagenen Schäffer auf der Linie klärte. Das wäre bitter gewesen. Zwischenzeitlich hatte "Buki" Akkus noch zwei gute Möglichkeiten, doch sowohl der stramme Freistoß als auch die gute Kopfball-Bogenlampe brachten nichts zählbares ein. Somit blieb es bei dem für die Pankower schmeichelhaften Unentschieden. Für GW sind das zwei verlorene Punkte im Kampf um den angestrebten Aufstieg.
Beste Spieler: T. Krause Zeljko Katavic 31.08.2003 Spielbericht 1. Runde Paul-Rusch-Pokal: FC Brandenburg 03 - GW Neukölln 0:4 (0:2)
In der ersten Runde des Paul-Rusch-Pokal traf man auswärts auf den FC Brandenburg 03. Als derzeit in der 1. Abteilung der Landesliga Tabellenführender und heißer Anwärter für den Aufstieg in die Verbandsliga gehandelt, war das eine echte Herausforderung. Insbesondere weil am Tag zuvor die Einstandsparty der "Neulinge" bei Trainer Guido Hoch zuhause stattfand. Im übrigen eine sehr gelungene Feierlichkeit. Einen Dank an alle die dazu beigetragen haben und auch an den Trainer, der hierfür sein trautes Heim zur Verfügung stellte.
Zum Spielverlauf:
14:00:00 Uhr Anpfiff. 1-2-3-4-5-6-7-8-9-10-11-12-13-14-15-16-17-18-19- 14:00:20 Uhr Tor 0:1 Bozo Kolak! Was für ein Beginn, nach 20 Sekunden in Führung. Noch in der Kabine beschwor Trainer Guido Hoch die Truppe, möglichst früh ein Tor zu erzielen. Das aber seine Ansprache derartig in die Realität umgesetzt wird, hätte er sich mit Sicherheit nicht träumen lassen. Unmittelbar vor dem Führungstreffer hätte es durchaus einen Strafstoß geben müssen, als Sarnewski im Strafraum zu Fall gebracht worden ist. Mit dieser Führung im Rücken gelang es GW immer wieder Brandenburg 03 unter Druck zu setzen, die noch sichtlich geschockt waren von dem frühen Rückstand. Vereinzelt kam es dann zu Vorstößen, die aber grundsätzlich an der sehr guten Abwehr von GW scheiterten. In der 28. Spielminute war es dann wieder der an diesem Tag sehr gut aufgelegte B. Kolak, der mit einem platzierten Distanzschuss Brandenburg 03 Keeper Wasicki keine Chance ließ. Nun war es an der Zeit für Brandenburg 03 das Tempo zu erhöhen und wenigstens noch den Anschlusstreffer vor der Pause zu erzielen. Der Landesligist schaffte es jedoch nicht die sehr gut gestaffelte Abwehr um K. Sapina herum auszuhebeln. Auch Versuche aus der Distanz brachten den Charlottenburgern nichts ein. Halbzeitstand 0:2. In der zweiten Spielhälfte versuchte Brandenburg 03 alles um zurück ins Spiel zu finden. Die besten Chancen die daraus entstanden sind fanden aber ihr Ende bei Keeper Katavic. Ab der 55. Spielminute dezimierten sich die Charlottenburger selbst mit einer Gelb-Roten Karte für C. Grieß (Meckern). Mitte der zweiten Halbzeit hätte GW die Führung noch ausbauen können, doch Akkus und Sarnewski, die alles richtig gemacht haben, brachten die Pille nicht ins gegnerische Tor unter. In der Schlussphase standen die Gastgeber dann völlig offen, so das auch die fleißigen M. Stark (80.) und S. Morina (82.) zum verdienten 0:3 und 0:4 trafen.
Beste Spieler: B. Kolak, geschlossene Mannschaftsleistung Zeljko Katavic 24.08.2003 Spielbericht 2. Spieltag: TUS Makkabi - GW Neukölln (ausgefallen) Nachdem sich beide Mannschaften an einem herrlichen Sonntag nachmittag warmgemacht hatten, fand das Spiel nicht statt, da der Angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen ist. Zeljko Katavic 06.08.2003 Spielbericht Freundschaftsspiel: USO 1924 - GW Neukölln 3:4 (2:2) Nachdem Trainer Guido Hoch am vergangenen Dienstag eine intensive Trainingseinheit mit der 1. Herren absolvierte in der Kraft und Ausdauer im Vordergrund standen, traf man einen Tag später in einem Freundschaftsspiel auf den frischgebackenen Landesligaaufsteiger Union Südost 1924. Der eine oder andere Spieler klagte noch über Muskelkater, insbesondere in den Oberschenkeln. Von außen betrachtet hatte man allerdings nicht den Eindruck, dass die Mannschaft unter den Strapazen des Vortags zu leiden hatte, abgesehen von den letzten ca. 10 Minuten.
Zum Spielverlauf:
Nach dem Anpfiff nahm USO gleich das Heft in die Hand und versuchte über ein breit gezogenes Flügelspiel die Abwehr von GW Neukölln unter Druck zu setzen. Zwingende Chancen entstanden dabei nicht. Ab der 7. Spielminute ca. wurde der erste Ansturm von USO gebannt und die spielerischen Anteile lagen nun mehr beim Bezirksligisten. Logische Konsequenz war dann das 0:1 durch Burak "BUKI" Akkus. Umso bezeichnender ist die Tatsache, dass genau in dieser Phase des Spiels die Gastgeber zum Ausgleich kamen. Nach einem Weiten Ball aus dem Mittelfeld legte sich der Stürmer von USO mit einer Kopfballselbstvorlage den Ball vor und schob diesen an Katavic vorbei zum bis dahin verdienten 1:1. Im weiteren Verlauf kam es zu einem offenen Schlagabtausch. Dem folgte das 1:2 für GW Neukölln durch Serge und anschließend der erneute Ausgleichstreffer durch USO zum 2:2 Halbzeitstand. Bei letzterem Tor machte Keeper Katavic keine glückliche Figur. Schwere Beine etwa????? Die zweite Halbzeit begann da, wo die erste aufhörte. Es war alles in allem ein von beiden Seiten offensiv gestaltetes Spielgeschehen. An dieser Stelle sei eine prägnante Sache erwähnt. GW Neukölln versäumte es zeitweise durch wiederholtes Hadern mit sich selbst oder dem Schiedsrichter, seine Linie beizubehalten und konzentriert am Spielverlauf teilzunehmen. Am vergangenen Sonntag gelang dies vorzüglich gegen den LBC. Dazu später noch mehr. In der Zwischenzeit gelang Dennis Sarnewski durch eine herrliche Direktabnahme das 2:3 für GW. Eine sehr gute Eingabe von Boris Stuka hatte an diesem Treffer seinen Anteil. Noch mal zur bereits genannten Konzentrationsschwäche. Mitte der 2. Halbzeit gelang es Keeper Katavic eine herrliche Rückgabe von Sehamet Morina (allerdings aus der gegnerischen Hälfte, wozu???) mit der Hand aufzunehmen. Das konnte man nicht auf schwere Beine zurückführen, sondern vielmehr auf den "knackigen" Hintern von Tommy von Hagen, durch den "KATA" abgelenkt war. Kurz und Knapp 3:3! Anmerkung: Es wäre hilfreich, wenn die Mauer schneller gestellt würde, und vor allem wenn sie denn mal steht, dann nicht als Schweizer Käse! (d. Red.) Kurz vor Schluss gelang GW Neukölln in der doch etwas zerfahrenen Schlussphase der 3:4 siegtreffer (BUKI). Durchaus positiv war die Chancenauswertung an diesem Tag. Besonders aufgefallen ist BUKI, der sich sogar bis zum eigenen 16er zurückfallen lies um dort den einen oder anderen Ball zu klären. Auch in der Offensive setzte er Akzente und krönte seine Leistung mit 2 Treffern. Zeljko Katavic 17.08.2003 Spielbericht 1. Spieltag: GW Neukölln - SV Lichtenberg 47 II 3:0 (1:0) Einen zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Sieg gegen die Reserve des SV Lichtenberg 47, konnte die 1. Männermannschaft ihrem Trainer Guido Hoch bescheren. Nun ist das lange Warten vorbei und die quälenden Trainingseinheiten der Vorbereitung sind passé. Der erste Spieltag stand endlich an. Gegner an diesem Sonntag war eine im Vorfeld schwer einzuschätzende Reserve des SV Lichtenberg 47.
Zum Spielverlauf:
Bereits in den Anfangsminuten gelang es den Mannen um den aus dem Urlaub heimgekehrten Bozo Kolak, das Spiel an sich zu reißen. Somit tat sich gleich zu Beginn des Spiels eine hochkarätige Chance für GW auf (Sarnewski). SV Lichtenberg 47 II versuchte seinerseits über die sehr agile linke Flügelseite in den Strafraum von GW vorzudringen, zwingende Chancen ergaben sich hieraus nicht. In der 21. Minute dann der Führungstreffer für GW durch Sarnewski. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause. Im zweiten Spielabschnitt änderte sich nichts an der Situation. GW kontrollierte den Gegner und das Spiel über die gesamte Spielzeit. In Spieler fiel besonders auf, bedingt durch seinen enormen Aktionsradius, Serge Ekoe-Ekobo. Was der Kerl für ein läuferisches Pensum an Tag legte, ist beeindruckend. Serge bot sich überall an, verteilte die Bälle und war nicht zu bändigen. Dadurch das Serge zeitweilig 2 bis 3 Gegner beschäftigte, eröffneten sich für Sarnewski immer wieder mal freie Räume im Sturmzentrum. Dies nutzte der junge Stürmer in der 50. Spielminute zum 2:0. SV Lichtenberg 47 II hingegen kam sporadisch zu Entlastungsangriffen die zumeist mit Distanzschüssen endeten, mit denen GW-Keeper Schäffer keinerlei Probleme hatte. Auch sonst verlebte Schäffer einen recht ruhigen Sonntag Nachmittag. Die 67. Spielminute gehörte ganz allein zwei Akteuren von GW. Zum einen Tommy von Hagen, der durch aggressives Vorchecking seinem Gegner in dessen eigener Hälfte den Ball vom Fuß pflückte und anschließend die Übersicht hatte mit einem feinen Außenristpass zu Serge Ekoe-Ekobo, welcher nur noch den Ball zum 3:0 Endstand einschieben musste. In der restlichen Spielzeit geschah nicht mehr viel, so das die ersten 3 Punkte eingefahren werden konnten.
Beste Spieler: Stuka, Ekoe-Ekobo, Sarnewski Zeljko Katavic |